Die 18-jährige Paula Schoe vom Gymnasium Marianum in Meppen erfreut sich an zahlreichen Erfolgen in der Chemieforschung. Ihre herausragenden Leistungen wurden nun mit dem „Sonderpreis des emsländischen Landrats“ ausgezeichnet.
Beeindruckende Forschungsergebnisse
Paula Schoe ist eine wahre Ausnahmeerscheinung im Bereich der Wissenschaft: Mit ihrem Projekt „Multispektroskopische Analyse eines neuartigen Betanin-Chlorophylls/TiO₂-Antennenkomplexes“ konnte sie beim Regionalwettbewerb in Lingen nicht nur die Jury überzeugen, sondern sich auch für den Landeswettbewerb qualifizieren. Dort feierte die Schülerin des 12. Jahrgangs weitere Erfolge und sicherte sich das Ticket für den Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Herzogenaurach, der Ende Mai stattfindet.
Auszeichnung für herausragende Leistungen
Im Kreishaus Meppen gratulierte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp der talentierten Jungforscherin zu ihren beeindruckenden Leistungen und überreichte ihr den „Sonderpreis des emsländischen Landrats“. Begleitet wurde Paula Schoe von ihren Lehrkräften Nicole Schröder und Nils Kreienhop sowie Siegfried Wigger, dem Leiter des regionalen Wettbewerbs. Gerenkamp lobte das kreative wissenschaftliche Denken der Preisträgerin und ihren vielfältigen Talente in der Chemie und Schriftstellerei.
Wissenschaft und Kreativität vereint
Schoes aktuelle Forschungsarbeit beschäftigt sich mit der innovativen Kombination von Betanin, Chlorophyll und Titandioxid, die einen entscheidenden Synergieeffekt entfaltet. Sie untersucht, wie dieser selbstorganisierte Antennenkomplex die Energieübertragung ähnlicher Funktionsweise wie bei der natürlichen Photosynthese ermöglicht. Darüber hinaus hat sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht und zeigt sich als engagierte Schriftstellerin.
Die 18-Jährige kann auf eine Reihe bemerkenswerter Erfolge zurückblicken. So gewann sie beim Landeswettbewerb nicht nur den ersten Platz, sondern auch ein Forschungspraktikum am renommierten Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock. Neben dem „Sonderpreis des emsländischen Landrats“ erhielt sie auch den „Sonderpreis der Bildungsregion Emsland“, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde.
Der „Sonderpreis des emsländischen Landrats“ wird an Schülerinnen und Schüler aus dem Emsland vergeben, die in einer der beiden Alterssparten von „Jugend forscht“ einen Landessieg erzielen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 150 Euro verbunden, während die Erstplatzierten des Regionalwettbewerbs mit 75 Euro belohnt werden.

