Im März 2026 stiegen die Importpreise um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies stellt den stärksten Anstieg seit Februar 2025 dar, vor allem bedingt durch die Preise für Energie.
Steigender Trend bei Importpreisen
Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Importpreise im März 2026 um 2,3 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr gestiegen sind. Dies ist der höchste Anstieg seit Februar 2025, als die Preise ebenfalls einen signifikanten Anstieg von 3,6 Prozent verzeichneten. Besonders auffällig ist der Anstieg der Energiepreise, welcher sich als Hauptfaktor herauskristallisiert. Im Vergleich zum Februar 2026 stiegen die Importpreise um 3,6 Prozent, ein Wert, der zuletzt im März 2022 übertroffen wurde.
Einfuhrpreise für Energie im Fokus
Die Energiepreise haben einen besonderen Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise. Der Anstieg im März 2026 ist der höchste seit den turbulenten Zeiten nach dem massive Anstieg der Importpreise im Anschluss an den russischen Angriff auf die Ukraine. Der März 2022 hatte mit einem Plus von 5,4 Prozent einen extremen Anstieg verzeichnet. Die Preisdynamiken im Bereich Energie sind somit ein entscheidendes Thema für die Wirtschaftsentwicklung.
Auswirkungen auf Exportpreise
Auch die Exportpreise sind im März 2026 gestiegen, allerdings in moderaterem Tempo. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Exportpreise um 1,5 Prozent und im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Prozent. Dies weist darauf hin, dass die globale Wirtschaft weiterhin Tentative zeigt, während die Importpreise, insbesondere im Energiesektor, von Volatilität geprägt sind.
Für weitere Informationen stehen die vollständigen Daten und Statistiken auf der Webseite des Statistischen Bundesamts zur Verfügung.
