Am 1. Mai 2023 versammelten sich in Deutschland 366.710 Menschen zu 413 Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ wurde auf die Herausforderungen der Arbeitswelt aufmerksam gemacht.
DGB-Kundgebungen: Starke Stimmen für die Beschäftigten
In diesem Jahr fand der 1. Mai unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ statt, und der DGB konnte eine bemerkenswerte Teilnahme von 366.710 Menschen an 413 Veranstaltungen und Kundgebungen bundesweit verzeichnen. Diese massiven Proteste stellten die Anliegen der Beschäftigten in den Mittelpunkt und forderten ein Umdenken in der Arbeitswelt.
Aufruf zu gemeinsamen Aktionen 2026
Bereits jetzt blickt der DGB auf die geplanten Veranstaltungen am 1. Mai 2026, bei denen wieder mehr als 400 Demos, Veranstaltungen und Familienfeste in verschiedenen Regionen Deutschlands stattfinden sollen. Die Hauptrednerin, Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, wird bei der zentralen Veranstaltung in Nürnberg sprechen. Weitere DGB-Vorstandsmitglieder wollen ebenfalls in anderen Städten wie Helmstedt, Kassel und Rostock die Stimme der Beschäftigten erheben.
Forderungen nach mehr Verantwortung von Arbeitgebern
Die Veranstaltung thematisierte die gegenwärtigen Herausforderungen für Arbeitnehmer: In den letzten zwei Jahren ist eine Wirtschaftskrise zu beobachten, die zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet. Schließungen, Verlagerungen ins Ausland und Angriffe auf uralte Rechte wie den 8-Stunden-Tag stehen im Mittelpunkt der Kritik der Gewerkschaften.
Die DGB-Gewerkschaften fordern von den Arbeitgebern, Verantwortung zu übernehmen und in Arbeitsplätze zu investieren. „Wir lassen nicht zu, dass Profitinteressen über Menschenleben gestellt werden“, betonte ein Redner. Die Botschaft ist klar: Die Beschäftigten sind nicht das Problem, sondern die Lösung für den Wohlstand im Land. Die Gewerkschaften setzen sich für eine starke Vertretung der Interessen der Beschäftigten ein und verlangen ein Ende der falschen Behauptungen über hohe Löhne.
Daneben sind die Redner der DGB-Gewerkschaften wie Martin Burkert (EVG), Robert Feiger (IG BAU), Michael Vassiliadis (IG BCE), Christiane Benner (IG Metall), Guido Zeitler (NGG) und Frank Werneke (ver.di) am 1. Mai an verschiedenen Orten in Deutschland aufgetreten. Sie werden alle eindringlich auf die aktuellen Herausforderungen hinweisen und die Wichtigkeit der sozialen Sicherheit betonen.

