In Nordhorn wurde am 27. April ein Bewohner Opfer eines Betrugs, als ein Unbekannter sich als Polizeibeamter ausgab. Trotz körperlicher Gegenwehr gelang dem Täter die Flucht mit wertvollen Gegenständen.
Dreister Betrug in Nordhorn
Am Montagnachmittag, dem 27. April 2026, wurde ein Anwohner im Bereich des Postdammes in Nordhorn Ziel eines skrupellosen Betrugs. Ein Mann rief im Namen der Polizei an und täuschte vor, es gebe Einbrecher in der Nähe, wodurch eine Gefahr für die Wertgegenstände des Angerufenen bestünde. Um diese sicherzustellen, müsse die Polizei diese persönlich begutachten, ein typisches Vorgehen der Betrüger unter dem Vorwand eines „Falschen Polizisten“.
Täter erscheint an der Haustür
Gegen 17 Uhr klingelte der vermeintliche Polizeibeamte an der Tür des Geschädigten. Bei seinem Erscheinen ließ er sich verschiedene Wertgegenstände, darunter Münzen und Schmuck, zeigen. Als der Anwohner sich weigerte, die Artikel auszuhändigen, packte der Täter einfach beide Holzschatullen und versuchte zu fliehen.
Der Bewohner setzte sich zur Wehr, und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Trotz der Bemühungen des Geschädigten, den Täter aufzuhalten, schubste dieser ihn zur Seite und ergriff die Flucht zu Fuß. Kurzzeitig konnte das Opfer den Täter verfolgen, musste diese Verfolgung jedoch abbrechen. Zuletzt sah er, wie der Mann in einen grauen Pkw an der Kreuzung Postdamm/Schumannstraße stieg und in Richtung Innenstadt davonfuhr.
Beschreibung des Täters und Warnung der Polizei
Die Beschreibung des Täters lautet: etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, circa 25 Jahre alt, mit schwarzen welligen Haaren und einem leichten Oberlippenbart. Er war bekleidet mit dunklen Sneakers, einer dunklen Hose und einem blau-braunen Pullover. Auffällig ist, dass er Deutsch ohne Akzent sprach.
Die Polizei warnt eindringlich davor, auf ähnliche Anrufe hereinzufallen. Echte Polizeibeamte fordern niemals Geld oder Wertgegenstände. Zeugen oder Personen, die Verd suspicious Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich umgehend bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Weitere Informationen sind unter polizei-beratung.de verfügbar.

