Tiergesundheit im Wandel: BfT feiert 40 Jahre Erfolg

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Der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) hat in Bonn sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Tiergesundheitsbranche diskutierten aktuelle Entwicklungen und bevorstehende Veränderungen.

Wechsel in die Hauptstadt: BfT kündigt Umzug an

Bei der diesjährigen Frühjahrsveranstaltung des Bundesverbands für Tiergesundheit e.V. (BfT) in Bonn waren über 100 Gäste anwesend, darunter zahlreiche Experten und Politiker. In ihrer Begrüßung erläuterte die BfT-Vorsitzende Julia von Gablenz, dass der Verband im Juni nach Berlin umzieht. „Das ist nicht nur ein Meilenstein, sondern ein starkes Signal für Vernetzung und kürzere Wege zu politischen Entscheidungsträgern,“ so von Gablenz.

Branchenentwicklung und zentrale Trends

Der Wirtschaftsexperte Dr. Jürg Baggenstoss von der Stonehaven Cozmix Group eröffnete die fachliche Diskussionsrunde und richtete den Blick auf die Entwicklungen der Branche. Er betonte, dass die Tiergesundheitsbranche in den letzten 30 Jahren stark spezialisiert und konsolidiert wurde. Besondere Trends sind der Wandel von Nutztier- zu Haustiergesundheit, steigende Qualitätsansprüche und der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Wertschöpfungsketten. „Innovation und Prävention sind die Motoren des Marktwachstums,“ erklärte Baggenstoss und zeigte auf, wie die intensive Betreuung von Haustieren neue Innovationsfelder erschließt.

Gemeinsame Herausforderungen anpacken

Die Diskussion über die Herausforderungen in der Tiergesundheit wurde von Experten wie Prof. Dr. Eberhard Haunhorst und Dr. Marco Mohrmann angestoßen. Die Vertreter stimmten überein, dass Innovationen einen geeigneten Nährboden benötigen, um sich zu entfalten. „Gerade durch konsequente Deregulierung und Entbürokratisierung können Tiergesundheitsunternehmen ihre Innovationskraft voll ausschöpfen,“ wurde betont. Auch die nachhaltige Ernährungssicherung und verantwortungsvolle Prävention bei Tierseuchen wurden im weiteren Verlauf angesprochen. „Prävention ist die beste Medizin,“ stellte BfT-Vorstandsmitglied Sandra Quintero fest.

Im abschließenden Panel wurde die Zusammenarbeit zwischen Tiergesundheitsunternehmen und praktizierenden Tierärzten thematisiert. Eine klare Einigung herrschte über die Notwendigkeit eines E-Leaflets, um den Austausch zu fördern und informieren.

Die Veranstaltung zeigte deutlich, dass es ein starkes Interesse an nachhaltigen Innovationen in der Tiergesundheit gibt. Julia von Gablenz resümierte: „Wir im BfT sind bereit, den Stellenwert der Tiergesundheit noch sichtbarer zu machen und Verantwortung zu übernehmen.“

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