Die Rückrufaktion des Ford Kuga Plug-in-Hybrid wegen potenzieller Brandgefahr dehnt sich erheblich aus. Aktuellen Informationen zufolge sind nun auch Fahrzeuge bis März 2026 betroffen, was für die Verbraucher alarmierende Konsequenzen hat.
Aktualisierte Rückrufinformationen
Der Ford Kuga Plug-in-Hybrid wird bereits seit längerem wegen Brandgefahr durch Hochvoltbatterien zurückgerufen. Laut der EU-Plattform Safety Gate (Meldung SR/00933/26) erstreckt sich der Rückruf jetzt auf einen Herstellungszeitraum vom 2. August 2019 bis zum 2. März 2026. Dies bedeutet, dass nicht nur ältere, sondern auch neue Modelle in die Rückrufaktion einbezogen werden, was die Kunden verunsichert.
Schwere Sicherheitsrisiken
Ein interner Kurzschluss in der Hochvoltbatterie kann akut zu einem Brand führen, während gleichzeitig ein Verlust der Antriebsleistung droht. Betroffene KFZ-Besitzer haben daher bis zur Lösung des Problems nur die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf eine Ladegrenze von 80 Prozent zu beschränken und den „Auto EV“ Modus zu nutzen. Ford hat eine endgültige Lösung für Mitte 2026 angekündigt, was für viele Besitzer eine lange Zeitspanne darstellt.
Rechtliche Optionen für betroffene Halter
Dr. Stoll & Sauer raten Ford-Kunden, ihre Rechte genau zu prüfen. Die jetzige Situation könnte einen erheblichen Sachmangel darstellen, und Ansprüche auf Nacherfüllung, Minderung oder sogar Schadensersatz könnten in Betracht kommen. Die Kanzlei betont, dass es für die Besitzer wichtig ist, alle relevanten Dokumente sowie Kontaktinformationen zur Werkstatt aufzubewahren.
Die Unsicherheit über die Resolution des Problems wird voraussichtlich auch den Wiederverkaufswert der Fahrzeuge beeinflussen. Ein Fahrzeug, das aufgrund eines verlängerten Rückrufs nur eingeschränkt ladbar ist, verliert erheblich an Marktwert, was für viele Halter zu einem finanziellen Nachteil werden könnte.

