Erstes Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt erhält „Grüne Hausnummer Plus“

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In Wernigerode wurde das GWW-Sonnenhaus als erstes Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt mit der „Grünen Hausnummer Plus“ ausgezeichnet. Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte die Ehrung an GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann.

Energieautark und kostenbewusst wohnen

Das GWW-Sonnenhaus, das im Frühjahr 2025 eröffnet wurde, stellt eine innovative Wohnoption in Wernigerode dar. Es bietet Mietern die Möglichkeit, energieautark zu leben und dabei Nebenkosten nachhaltig zu senken. Das Gebäude vereint moderne Architektur mit einem durchdachten Energiekonzept, das auf der Nutzung von Sonnenenergie basiert.

Innovative Energiekonzepte im Neubau

Im Gegensatz zu traditioneller Bauweise setzt das moderne Mehrfamilienhaus auf eine neuartige Energieversorgung. Auf dem Dach sind zahlreiche Photovoltaik-Module installiert, die Strom erzeugen, während eine Solarthermie-Anlage für die Heizungsversorgung sorgt. In den warmen Monaten kann das Sonnenhaus durch die Energie der Sonne autark beheizt werden. In den Wintermonaten kommt eine CO2-neutrale Holzpellet-Heizung zum Einsatz, um auch bei niedrigen Temperaturen für wohlige Wärme zu sorgen.

Zusätzlich verfügt das Gebäude über eine Dreifachverglasung und einen großen Pufferspeicher, der überschüssige Wärme für bis zu zwei Wochen speichert. Dies trägt maßgeblich zur Energieeffizienz bei und senkt die Betriebskosten.

Einvorbildliches Wohnprojekt für die Zukunft

Das GWW-Sonnenhaus ist nicht nur ein Wohnort, sondern auch ein Beispiel für zukunftsorientiertes Bauen. In insgesamt 15 hochwertig gestalteten Wohneinheiten finden sich barrierefreie Wohnungen, Maisonette-Wohnungen sowie Variationen mit Balkonen und Terrassen für unterschiedliche Mietergruppen. Der Ausbau von E-Ladeinfrastruktur für Parkplätze ergänzt das Konzept des modernen Wohnens.

Die Auszeichnung „Grüne Hausnummer Plus“ wird nur an Bauprojekte vergeben, die strenge Kriterien für nachhaltigen Wohnraum erfüllen. Dies stellt die Pionierleistung des GWW-Sonnenhauses in den Fokus, da deutschlandweit nur wenige Projekte diese Auszeichnung erhalten haben. Energieminister Willingmann und LENA-Geschäftsführer Mühlstein bestätigen in ihren Statements die Wichtigkeit solcher Projekte im Kontext der Energiewende.

GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann hebt hervor, dass durch das innovative Konzept der Mieterstromversorgung eine senkende Nebenkosten-belastung erreicht wird, wobei die Mieter aktiv zur Reduzierung ihrer Kosten beitragen können. Dies fördert nicht nur ein neues Bewusstsein für Energieverbrauch, sondern auch die Akzeptanz der Energiewende.

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