Festival der jüdischen Kultur in Coesfeld am 21. Juni

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Am 21. Juni 2026 kehrt das Festival „Musik und Kultur der Synagoge“ nach Coesfeld zurück. Die Veranstaltungsreihe, organisiert von der Evangelischen Stadtakademie Bochum, widmet sich der jüdischen Kultur und bietet ein vielfältiges Programm.

Programmhighlights am 21. Juni

Der Coesfelder Programmtag startet um 14 Uhr im Forum der Volkshochschule an der Osterwicker Str. 29. Hier präsentiert die Autorin Andrea Behnke ihr Buch „Der Duft von Apfelkuchen“. Die bewegende Geschichte handelt von einem jüdischen Mädchen, das 1939 mit einem Kindertransport nach England geschickt wurde.

Führung zu jüdischen Spuren

Um 15.30 Uhr können die Besucher am Stadtmuseum DAS TOR an einer Führung teilnehmen, die sich mit den jüdischen Spuren in Coesfeld beschäftigt. Dabei wird auch die alte Synagoge in den Fokus genommen, die einen wichtigen Teil der Stadtgeschichte verkörpert.

Dr. Manfred Keller erhält am 24.07.2023 den Verdienstorden von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch im Rathaus in Bochum verliehen. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Konzert mit Kantor Baruch Chauskin

Den krönenden Abschluss bildet um 17 Uhr das Konzert „Shabbat HaMalka – Die Königin des Sabbats“ in der Aula der Liebfrauenschule, Kuchenstr. 18. Kantor Baruch Chauskin aus Osnabrück und sein Ensemble führen die Teilnehmer in die musikalische Tradition des Schabbats ein, wobei ein besonderer Fokus auf den Werken des deutsch-amerikanischen Kantors Erich Mendel gelegt wird.

VHS-Leiterin Johanna Wittling zeigt sich begeistert von dem anspruchsvollen Programm und bedankt sich bei der Wolfgang Suwelack-Stiftung für die Unterstützung der Veranstaltung. Das Festival ist nicht nur ein Beitrag zur Erinnerungskultur, sondern bietet auch eine Plattform für kulturellen Austausch und Verständnis.

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