Niedersächsisches Handwerk 2024: Weniger Betriebe, weniger Umsatz

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Im Jahr 2024 hat die Zahl der Handwerksunternehmen in Niedersachsen leicht nachgegeben. Das teilt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mit.

Zahlen und Fakten im Überblick

Insgesamt gab es 2024 in Niedersachsen 46.194 Handwerksunternehmen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 1,0 Prozent, also 445 Betriebe weniger. Auch der Gesamtumsatz sank, um 0,9 Prozent auf 75,5 Milliarden Euro. Rund 578.000 Personen waren in den Betrieben tätig, im Schnitt 13 je Unternehmen.

Region Weser-Ems dominiert

Fast die Hälfte des niedersächsischen Handwerksumsatzes (49,2 Prozent) entfiel auf die Statistische Region Weser-Ems. Dort waren auch die meisten Beschäftigten tätig (42,2 Prozent). Den geringsten Beschäftigtenanteil wies die Region Braunschweig mit 15,4 Prozent aus.

Ausbaugewerbe mit meisten Beschäftigten

Die größte Gewerbegruppe nach Beschäftigtenzahl war das Ausbaugewerbe mit knapp 161.000 tätigen Personen (27,8 Prozent). Dazu zählen Elektrotechnik, Heizungsbau, Tischlerei sowie Malerei und Lackiererei. Der erwirtschaftete Umsatz lag bei rund 20,5 Milliarden Euro.

Geringfügige Beschäftigung weit verbreitet

Beinahe jede fünfte tätige Person im niedersächsischen Handwerk (19,5 Prozent) war geringfügig beschäftigt. Besonders hoch war der Anteil in der Gebäudereinigung (48,6 Prozent) sowie bei Bestattungsunternehmen (49,8 Prozent).

Kraftfahrzeuggewerbe mit höchstem Umsatz je Person

Das Kraftfahrzeuggewerbe erzielte mit 260.700 Euro den höchsten Umsatz je tätiger Person, gefolgt vom Bauhauptgewerbe mit 179.300 Euro. Schlusslicht waren Handwerke für den privaten Bedarf wie Frisöre und Kosmetiker mit durchschnittlich 52.700 Euro.

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