Das EU-Schulprogramm in Niedersachsen verzeichnet einen Rekord. Mehr als 395.000 Kinder aus über 2.800 Einrichtungen erhalten frisches Obst, Gemüse und Milch. Die Förderung für das kommende Schuljahr beträgt knapp 7,2 Millionen Euro.
Steigende Teilnehmerzahlen im Schulobstprogramm
Das EU-Schulprogramm in Niedersachsen erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Schuljahr 2026/2027 können über 395.000 Kinder in 2.833 Bildungseinrichtungen auf frisches Obst und Gemüse sowie Milch zählen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von über 30.000 Kindern, die von einer gesunden Ernährung profitieren.
Förderung und Aufstockung der Mittel
Die Europäische Union und das Land Niedersachsen fördern das Schulobstprogramm mit insgesamt 7,2 Millionen Euro. Niedersachsen steuert davon etwa 4 Millionen Euro bei. Um die steigende Nachfrage zu decken, plant die Landesregierung ab 2027 eine jährliche Aufstockung der Mittel um 3,7 Millionen Euro. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte betont: „Es ist wichtig, eine gesunde und möglichst regionale Ernährungsweise schon früh zu etablieren und Kindern näherzubringen.“
Teilnehmende Einrichtungen im Detail
Das Schulobstprogramm umfasst 1.704 Schulen mit 326.343 und 1.129 Kitas mit 69.444 Kindern. Der Anstieg ist signifikant im Vergleich zum Schuljahr 2025/26, als etwas mehr als 360.000 Kinder teilnahmen. Das Programm richtet sich an Kindertageseinrichtungen, Schulkindergärten, Grundschulen sowie Förderschulen und weiterführende Schulen. Eine vollständige Liste der teilnehmenden Einrichtungen ist auf der Website des niedersächsischen Schulprogramms einsehbar.

