Im Jahr 2025 waren in Deutschland rund 2,2 Millionen Menschen befristet beschäftigt, was 6,0 % aller Erwerbstätigen entspricht. Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der befristeten Arbeitsverträge in den letzten Jahren leicht gesunken.
Befristete Beschäftigung im Langzeitvergleich
Rund 2,2 Millionen Menschen in Deutschland, das entspricht 6,0 % der Kernerwerbstätigen im Alter von 15 bis 64 Jahren, hatten im Jahr 2025 einen befristeten Arbeitsvertrag. Diese Zahl hat sich im Vergleich zu 2015, als noch 7,0 % der Erwerbstätigen befristet beschäftigt waren, leicht verringert. Die Daten stammen aus dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Neben dieser leichten Abnahme zeigen die Zahlen auch, dass es kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt: 6,2 % der befristet Beschäftigten sind Frauen, während bei den Männern dieser Anteil bei 5,7 % liegt.
Alter und Typ der Beschäftigung
Die Statistiken verdeutlichen, dass jüngere Erwerbstätige wesentlich häufiger befristete Verträge besitzen. Im Gegensatz zu älteren Arbeitnehmern, die häufig unbefristete Arbeitsverhältnisse vorweisen, sind viele Berufseinsteiger auf zeitlich begrenzte Anstellungen angewiesen. Dies wirft die Frage auf, ob befristete Verträge für junge Menschen als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt dienen oder ob sie eher zur Unsicherheit führen.
Ausblick auf die zukünftige Entwicklung
Die schrittweise Abnahme befristeter Arbeitsverträge könnte eine positive Entwicklung für den Arbeitsmarkt darstellen, trotzdem bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen in den kommenden Jahren entwickeln werden. Arbeitsmarktpolitik und Unternehmensstrategien spielen eine entscheidende Rolle dabei, welche Anstellungsformen in Zukunft vorherrschen werden. Das Statistische Bundesamt wird weiterhin die Beschäftigungssituation genau beobachten und regelmäßig neue Daten veröffentlichen.

