Am Donnerstag, 10. September, ist bundesweiter Warntag. Auch in Rhede werden an diesem Tag die Sirenen getestet. Ab 11 Uhr wird eine Probewarnung verschickt, gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung.
Was am Warntag passiert
Der bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen und findet in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. Getestet werden die Warnsysteme: Ab 11 Uhr verschickt der Bund über das Modulare Warnsystem (MoWaS) einen Warntext an angeschlossene Warnmultiplikatoren wie Rundfunksender und App-Server, die die Probewarnung zeitversetzt an Fernseher, Radios und Smartphones weiterleiten. Parallel dazu lösen Landkreise und Kommunen ihre eigenen Warnkanäle aus, in Rhede sind das die Sirenen.
Diese Signale sind zu hören
Im Abstand von fünf Minuten ertönen zwei unterschiedliche Signale: ein einminütiger, durchgehender Heulton für die Entwarnung sowie ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton, der im Ernstfall Gefahr bedeutet. Bei einer echten Gefahrenwarnung würde das heißen: geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen, das Radio einschalten und auf Durchsagen achten (Radio WMW im Kreis Borken je nach Empfangsort auf 88,4, 93,0, 97,6 oder 103,6 MHz), Nachbarn informieren und auf Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten. Die Notrufnummern 110 und 112 sollten dann nur bei echten Notfällen gewählt werden.
Da es sich am Donnerstag nur um einen Probealarm handelt, sind diese Vorsichtsmaßnahmen nicht notwendig. Weitere Informationen zur Sirenenwarnung im Kreis Borken gibt es auf der Internetseite der Stadt Rhede.

