Die Kunsthalle Osnabrück setzt ihr Jahresthema „Raumordnung“ im weiteren September mit zwei Lesungen, mehreren Führungen und einer Tanz-Performance im eigenen Innenhof fort. Zu den Höhepunkten zählen ein Publikumsgespräch mit der Autorin Alice Hasters und der Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe „AN_ECKEN“ im Oktober.
Alice Hasters liest im Museumsquartier aus „Anti-Opfer“
Am Sonntag, 13. September, liest Alice Hasters ab 16 Uhr im Museumsquartier Osnabrück aus ihrem neuen Buch „Anti-Opfer – Warum wir Verletzlichkeit verachten“. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit der Autorin. Die Lesung ist Teil der Reihe „Körper oder Utopie“ und eine Kooperation mit Fokus e.V., der Buchhandlung zur Heide und dem Museumsquartier Osnabrück. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Andreas Schäfer stellt seinen Roman „Letzter Akt“ vor
Am Donnerstag, 17. September, ist der Berliner Autor Andreas Schäfer von 19 bis 20:30 Uhr zu Gast, in Kooperation mit dem Literaturbüro Westniedersachsen. Er liest aus seinem neuen Roman über eine Schauspielerin, eine neue Begegnung und die Flucht vor dem eigenen Leben. Eintrittskarten gibt es über das Literaturbüro Westniedersachsen oder online.
Sonntagsführungen: mit Gebärdensprache und für Familien
Jeden Sonntag führt das Vermittlungsteam durch die drei Einzelausstellungen von Aleen Solari, Lena Marie Emrich und Julia Miorin, die sich mit dem Jahresthema „Raumordnung“ auseinandersetzen. Am 20. September gibt es die Führung auf Deutsch mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache, eine Anmeldung dafür wird bis zehn Tage vorher über die Kunsthalle erbeten. Am 26. September richtet sich die Führung „Special + Kids“ gezielt an Erwachsene und Kinder gemeinsam, mit Bastelkiste für unterwegs. Beide Termine sind im Eintrittspreis enthalten, eine allgemeine Anmeldung ist nicht nötig.
Tanz im Innenhof und Gespräch über KI auf dem Bauernhof
Am Donnerstag, 24. September, diskutiert die Kunsthalle ab 19 Uhr mit Expert:innen aus Kunst, Landwirtschaft und Künstlicher Intelligenz, wie sich das Wohlbefinden von Kühen messen lässt und welche Rolle Kunst dabei spielen kann. Die Veranstaltung mit der !Mediengruppe Bitnik und weiteren Gästen ist der Auftakt zum Projekt „School of Cow Comfort“, das im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Eintritt frei, ohne Anmeldung.
Am Samstag, 26. September, wird der Innenhof der Kunsthalle ab 14 Uhr zur Bühne: Im Stadtatelier „play with[in] our bodies“ der Dance Company des Theater Osnabrück und des Theater a/d Rijn erforschen Laienperformer:innen ab 60 Jahren Spuren von Kindheit und Spiel in Körper und Stadt. Parallel dazu bietet die Kunsthalle um 14 Uhr auch eine Führung zu „Kunst im öffentlichen Raum und Artothek“ an, die in der Artothek startet und anschließend zu Werken im Stadtraum führt. Beide Termine sind zur gleichen Zeit angesetzt, wer beides sehen möchte, sollte vorher bei der Kunsthalle nachfragen. Beide Angebote sind im Eintrittspreis enthalten, ohne Anmeldung.
Ausblick: Neue Reihe „AN_ECKEN“ startet im Oktober
Am 3. Oktober eröffnet die Künstlerin und Kunstpädagogin Cana Bilir-Meier mit einem Workshop zu Erinnerungskultur und Sichtbarmachung die neue Veranstaltungsreihe „AN_ECKEN“, die sich an wechselnden Orten in Osnabrück mit Raum und Gesellschaft beschäftigt. Anmeldung bis zum 23. September bei der Kunsthalle, Eintritt frei. Am 9. Oktober spricht die Sprachwissenschaftlerin und Rapperin Reyhan Şahin alias Lady Bitch Ray in der Ausstellung von Aleen Solari über Reclaiming von Räumen und Empowerment durch Sprache und liest aus ihren Büchern, Anmeldung bis zum 30. September. Vom 9. bis 11. Oktober endet mit einem Finissage-Wochenende die erste Runde der Einzelausstellungen von Aleen Solari, Lena Marie Emrich und Julia Miorin.
Das vollständige Programm mit allen Terminen, Uhrzeiten und Anmeldelinks steht im Programmheft und auf der Website der Kunsthalle Osnabrück, Teile davon auch auf Englisch.

