Wer in Rheine mit Unterstützung der Stadt in Klimaschutz investieren will, muss den Förderantrag stellen, bevor die Maßnahme beginnt. Das ist die zentrale Bedingung des städtischen ProKlima-Fonds, über den Rheine derzeit vier Arten von Vorhaben bezuschusst.
Diese Maßnahmen werden gefördert
Gefördert werden aktuell Balkonkraftwerke für finanzschwache Haushalte, Beratungen zur energetischen Sanierung einschließlich Thermografie-Aufnahmen, Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden sowie die Begrünung von Dächern. Die Stadt will damit Investitionen anstoßen, die Energie sparen, CO₂-Emissionen senken und Rheine schrittweise klimafreundlicher machen.
Fördermittel sind begrenzt
Das Budget des ProKlima-Fonds ist pro Kalenderjahr gedeckelt. Sind die bereitgestellten Mittel für ein Jahr ausgeschöpft, werden keine weiteren Anträge mehr bewilligt. Die Stadt rät deshalb, sich frühzeitig zu informieren und den Antrag zeitnah zu stellen. Wichtig: Eine rückwirkende Förderung für bereits begonnene oder abgeschlossene Maßnahmen ist ausgeschlossen, der Antrag muss also vor dem Start vorliegen.
So läuft die Antragstellung
Anträge werden ausschließlich online über www.rheine.de/proklimafonds gestellt. Dort stehen auch die aktuellen Förderrichtlinien und die digitalen Antragsunterlagen bereit.
Für eine persönliche Beratung ist die Klimakoordination der Stadt Rheine erreichbar: Jenny Kamp, Telefon 05971 939 567, E-Mail [email protected], sowie Nena Sohr, Telefon 05971 939 595, E-Mail [email protected].

