Am Sonntagmittag kam es auf der Autobahn 1 zwischen Greven und Münster zu einem schweren Auffahrunfall. Insgesamt fünf Personen erlitten Verletzungen, zwei von ihnen mussten mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden.
Schwere Auffahrunfall auf der A1
Am Sonntag, den 6. September, ereignete sich um 11:44 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der A1 in der Nähe von Greven. Bei starkem Verkehrsaufkommen kam es zu einem Auffahrunfall, als eine 22-jährige Autofahrerin aus Dülmen in einen vorausfahrenden Citroën prallte. Die junge Frau bemerkte den Rückstau auf dem linken Fahrstreifen zu spät.
Notfallmaßnahmen und Verletzte
Die Kollision führte dazu, dass die hinter ihr fahrende 55-jährige Autofahrerin aus Köln mit ihrem Mercedes ebenfalls nicht mehr bremsen konnte und leicht mit dem Mitsubishi zusammenstieß. Während die Insassen des Citroën und des Mercedes unverletzt blieben, wurde der Mitsubishi-Fahrer und seine vier Mitfahrer verletzt. Zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen und mussten mit Rettungshubschraubern in nahegelegene Krankenhäuser geflogen werden. Die weiteren Verletzten, drei Personen zwischen 20 und 22 Jahren aus dem Kreis Coesfeld, wurden mit Rettungswagen transportiert.
Sperrung der Autobahn und Schadenshöhe
Um die Rettungs- und Bergungsarbeiten zu ermöglichen, wurde die Richtungsfahrbahn Bremen für etwa zwei Stunden gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Der Verkehr wurde abgeleitet, um die Unfallstelle freizumachen. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro. Die Polizei Münster rät Autofahrern, insbesondere zu Stoßzeiten, eine erhöhte Aufmerksamkeit zu zeigen und gegebenenfalls Sicherheitsabstände einzuhalten.

