Heute kommt es zu dringenden Sicherheitsmaßnahmen an der B474 in Dülmen. Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wird im Verlauf des Tages entschärft, was zu umfassenden Sperrungen und Evakuierungen führt.
Blindgängerfund und Maßnahmen
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an der B474 wurde ein fünf Zentner schwerer britischer Blindgänger entdeckt. Dieser wird, laut Angaben des städtischen Fachbereichs Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung, noch heute im Bereich zwischen Tuzostraße und Hiddingseler Straße entschärft. Um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, werden bis spätestens 17 Uhr Straßen im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle gesperrt und Bereiche evakuiert.
Verkehrseinschränkungen und Umleitungen
Die B474 bleibt zwischen der L551 (Münsterstraße) und dem Abzweig Visbeck in beiden Richtungen gesperrt. Zudem ist die Einmündung zur Hiddingseler Straße aufgrund der aktuellen Baumaßnahme ebenfalls geschlossen. Die Stadt Dülmen hat eine großräumige Umleitung über den Dernekamp eingerichtet, um den Verkehr umzuleiten. Der Ostdamm ist für den Durchgangsverkehr ebenfalls gesperrt. Anwohner, Mitarbeiter und Kunden der ansässigen Gewerbebetriebe können bis zur Höhe der Bahnlinie Zufahrt erhalten, während der Bahnverkehr nicht betroffen ist.
Informationen zu Evakuierung und Entschärfung
Alle betroffenen Anwohner wurden im Voraus über die bevorstehenden Maßnahmen informiert. Die Stadt Dülmen informiert laufend über den genauen Ablauf der Evakuierung und der Straßensperren. Die Verantwortung für die Entschärfung liegt beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg, wobei auch weitere Unterstützungen durch städtische Stellen in Anspruch genommen werden.

