Am 23. September findet in Meppen der Fachtag Demenz statt, anlässlich des Welt-Alzheimertages. Experten diskutieren innovative Ansätze zur Unterstützung von Demenzkranken durch digitale Technologien und KI.
Fachtag Demenz: Digitale Technologien im Blick
Der Pflegestützpunkt und das Demenz-Servicezentrum des Landkreises Emsland laden forschungs- und praxisorientierte Interessierte zu einem Fachtag Demenz am 23. September ins Alte Gasthaus Kamp in Meppen ein. Die Veranstaltung beginnt um 9:45 Uhr und widmet sich thematisch den Chancen, die digitale Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) für die Pflege von Menschen mit Demenz bieten.
Vielseitige Themenangebote für Fachleute und Angehörige
Schirmherrin des Events ist Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher von der Hochschule Düsseldorf, die im ersten Vortrag das Thema „Was bringen neue digitale Technologien für Menschen mit Demenz?“ behandelt. Ihr Fokus liegt auf der Bedeutung von Selbstbestimmung, Sicherheit und Lebensqualität in der Pflege von Demenzkranken. Sie wird auch auf den ethischen Konflikt zwischen Autonomie und Sicherheit eingehen, der für Angehörige und Betroffene von zentraler Bedeutung ist.
Ein weiterer Vortrag wird von Monika Caspers und Christian Saathoff der Sandersfeld Sicherheitstechnik GmbH gehalten. Hier steht das Thema „Sicher und selbstbestimmt zu Hause leben“ im Mittelpunkt. Gezeigt werden innovative technische Alltagshilfen, die sicherstellen, dass demenzerkrankte Personen in ihrem häuslichen Umfeld gut versorgt sind. Dies umfasst unter anderem die Nutzung eines Hausnotrufgerätes mit Erweiterungen, die Angehörigen helfen, immer informiert zu bleiben.
Mediation als Unterstützung für Angehörige
In einem dritten Vortrag wird Jeanette Kießling, Familien-Coach und systemische Beraterin, das Thema „Mediation für Angehörige von Menschen mit Demenz“ behandeln. Sie wird die Herausforderungen, die durch Konflikte in Familien entstehen können, erörtern und aufzeigen, wie Mediation helfen kann, um eine konstruktive Lösung zu finden. Hierbei werden Themen wie Pflegeverteilung, finanzielle Sorgen und familiäre Spannungen aufgegriffen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte sollten sich bis zum 16. September verbindlich anmelden, entweder telefonisch unter 05931/44-1210 oder per E-Mail an [email protected]. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr.

