Die Westnetz-Betriebsstelle in Reken ist 25 Jahre alt geworden. Am Standort im Kreis Borken feierte das Team in der vergangenen Woche mit Kolleginnen, Kollegen und Gästen aus den umliegenden Kommunen.
Seit 2001 am Rudolf-Diesel-Ring
Der offizielle Start der Betriebsstelle Reken war 2001, gebaut wurde der Standort bereits ab dem ersten Spatenstich 1999. Unter der Leitung von Maria Allnoch vereinte er zunächst die Bereiche Netzbetrieb, Planung, Netzvertrieb, Bauwesen und Zählerwesen. Heute sind dort das Netzbetriebsteam sowie die Netzplanung aktiv, zuständig für die zuverlässige Versorgung in Velen, Reken, Heiden, Raesfeld und Gescher.

Das Schneechaos von 2005
Besonders in Erinnerung geblieben ist vielen das Münsterländer Schneechaos Ende November 2005: Extreme Schneemassen beschädigten damals Freileitungen und verursachten großflächige Stromausfälle, das Team in Reken war über Tage im Dauereinsatz. „Dieser Fall hat gezeigt, was ein starkes Team leisten kann. Darüber sprechen viele Kolleginnen und Kollegen heute noch“, erinnert sich Ludger Roß, der den Standort von Beginn an begleitete, 2010 Netzbetriebsmeister wurde und bis zu seinem Ruhestand im September 2023 dort tätig war.
Einige Jahre später war das Team an dem europäischen Forschungsprojekt Grid4EU beteiligt, das intelligente Stromnetze unter realen Bedingungen testete und heute als Vorläufer aktueller Digitalisierungsmaßnahmen gilt.
Nähe zur Region als Stärke
„Unsere Stärke ist die Nähe zur Region. Bei Störungen oder Fragen sind wir schnell vor Ort. Die Menschen kennen uns und wissen, an wen sie sich wenden können“, sagt Netzmeister Alexander Wübbeling. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Reken, Manuel Deitert, gratulierte zum Jubiläum.

