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Niedersachsen: 42.000 Menschen erhielten Asylleistungen

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Zum Jahresende 2025 bezogen in Niedersachsen rund 42.130 Menschen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das sind knapp 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitteilt. Mehr als ein Drittel der Betroffenen war minderjährig.

Zahl der Leistungsbeziehenden sinkt deutlich

In Niedersachsen erhielten zum Stichtag 31. Dezember 2025 insgesamt 42.130 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Das teilt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um rund 6,5 Prozent. Ende 2024 hatten noch 45.070 Menschen entsprechende Leistungen bezogen.

Die Statistik unterscheidet zwischen verschiedenen Leistungsarten. Grundleistungen nach Paragraf 3 AsylbLG erhielten 31.040 Menschen – das entspricht knapp drei Vierteln aller Leistungsberechtigten (73,7 Prozent). Diese Leistungen decken den notwendigen Bedarf an Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheitspflege sowie Gebrauchs- und Verbrauchsgütern des Haushalts.

Zusätzlich wurden 29.965 Personen Geldleistungen, 20.705 Personen Sachleistungen und 3.880 Personen Wertgutscheine gewährt. Da mehrere Leistungsformen nebeneinander bestehen können, werden Empfängerinnen und Empfänger bei jeder Leistungsart erneut gezählt.

Hilfe zum Lebensunterhalt für Langzeitaufenthalte

Hilfe zum Lebensunterhalt nach Paragraf 2 AsylbLG erhielten 11.095 Personen. Diese Leistungsart orientiert sich am Niveau des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) und richtet sich vor allem an Menschen, die sich bereits länger in Deutschland aufhalten.

Mehr Männer als Frauen unter den Leistungsbeziehenden

Unter den Leistungsberechtigten waren Männer mit 24.360 Personen in der Mehrheit, das entspricht 57,8 Prozent. Ihnen standen 17.775 Frauen gegenüber. Das Durchschnittsalter der Leistungsbeziehenden lag bei 24,8 Jahren. Mehr als ein Drittel der Betroffenen war minderjährig. Zu den größten Gruppen nach Staatsangehörigkeit zählten laut LSN Menschen aus Syrien, der Türkei und dem Irak.

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