Die Polizei im Kreis Borken hat neue Tempokontrollen durchgeführt und dabei eine alarmierende Bilanz gezogen. Bei 19 Messstellen wurden über 17.000 Fahrzeuge erfasst, von denen rund 6 Prozent die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten.
Ergebnisse der Tempokontrollen
In der vergangenen Woche führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an 19 Stellen umfassende Tempokontrollen durch. Von insgesamt 17.309 erfassten Fahrzeugen waren etwa 6 Prozent zu schnell unterwegs. Dies resultierte in 200 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 823 Verwarngeldern und 13 Fahrverboten. Besonders drastische Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden an mehreren Standorten festgestellt.
Gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen
Eine der auffälligsten Geschwindigkeitsüberschreitungen ereignete sich in Gronau, wo ein Fahrer mit 91 km/h auf der Hermann-Ehrlers-Straße unterwegs war, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind. Auch auf der B54 in Gronau wurde ein Autofahrer mit 148 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Im Südkreis wurde auf der B67 in Borken ein Fahrzeug mit 160 km/h bei einem Tempolimit von 100 km/h registriert. Darüber hinaus überschritt ein Fahrzeug auf der Dingdener Straße in Bocholt die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h um 36 km/h, indem es mit 86 km/h unterwegs war.
Tempokontrollen zur Vermeidung von Unfällen
Die Polizei weist darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeiten und Raserei zu den Hauptursachen für Unfälle zählen. Dies hat nicht nur gravierende Folgen für die betroffenen Fahrer, sondern auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Die Kreispolizeibehörde Borken kündigte an, die Tempokontrollen fortzusetzen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Unfälle zu verhindern.

