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Kunst trifft Politik: Ausstellung in Rheine ab 19.9.

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Der Kreis Steinfurt präsentiert ab dem 19. September eine ungewöhnliche Kunstausstellung: Die Künstlerin Kirsten Kötter hat monatelang die Sitzungen des Kreistags besucht und in Aquarellbildern künstlerisch dokumentiert. Im Rahmen des Projektstipendiums KunstKommunikation zeigt sie ihre Werke bis zum 18. Oktober an zwei Standorten in Rheine.

Kunst begleitet die kommunale Demokratie

Mit ihrem Projekt „Artistic Research Kreistag Steinfurt“ wagt die Künstlerin Kirsten Kötter einen ungewöhnlichen Blick auf die politische Arbeit vor Ort. In eigens entworfener Projektkleidung besuchte sie über einen längeren Zeitraum die Sitzungen des Kreistags Steinfurt und hielt das Geschehen live in Aquarellbildern fest. So entstanden künstlerische Protokolle, die politische Debatten und demokratische Prozesse auf eine neue, visuelle Art dokumentieren. Das Projekt entstand im Rahmen des Projektstipendiums KunstKommunikation und verbindet auf besondere Weise Kunst und kommunale Selbstverwaltung.

Ausstellung an zwei Orten in Rheine

Die Ergebnisse dieser künstlerischen Recherche sind ab dem 19. September öffentlich zu sehen. Kirsten Kötter zeigt ihre Arbeiten in zwei Installationen an unterschiedlichen Orten in Rheine-Rodde: an der Kirche St. Josef sowie im Alten Bahnhof. Beide Standorte bieten einen jeweils eigenen räumlichen Rahmen für die Präsentation der Aquarelle und ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern, die künstlerische Auseinandersetzung mit der politischen Praxis auf unterschiedliche Weise zu erleben. Die Ausstellung ist bis zum 18. Oktober zugänglich.

Blick hinter die Kulissen der Politik

Mit dem Projekt will Kirsten Kötter die Arbeit des Kreistags einem breiteren Publikum näherbringen und zugleich neue Perspektiven auf demokratische Prozesse eröffnen. Die künstlerische Dokumentation macht sichtbar, wie politische Entscheidungen entstehen – jenseits von Protokollen und offiziellen Sitzungsberichten. Der Kreis Steinfurt lädt Interessierte ein, sich die Ausstellung an beiden Standorten in Rheine-Rodde anzusehen und sich selbst ein Bild von der ungewöhnlichen Verbindung aus Kunst und Kommunalpolitik zu machen.

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