Die CDU hat die Stadtratswahl in Lohne am 13. September erneut für sich entschieden. Mit 46,56 Prozent der Stimmen bleibt sie stärkste Kraft, gefolgt von der UBG und der SPD. Im neuen 36-köpfigen Stadtrat sind künftig acht Parteien und Wählergruppen vertreten.
CDU verteidigt Spitzenposition
Die CDU hat die Stadtratswahl in Lohne mit deutlichem Abstand gewonnen. Nach dem vorläufigen Ergebnis entfielen 46,56 Prozent der gültigen Stimmen auf die Christdemokraten. Auf Platz zwei landete die Unabhängige Bürgergemeinschaft (UBG) mit 18,62 Prozent, dahinter die SPD mit 14,73 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen kamen auf 6,65 Prozent, Die Linke auf 4,12 Prozent. FDP und Gemeinsam für Lohne erreichten jeweils 3,30 Prozent, ProWald für Natur- und Klimaschutz 2,72 Prozent.
Von den 21.334 Wahlberechtigten in Lohne gaben 13.415 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 62,88 Prozent.
36 Sitze auf acht Parteien verteilt
Im neuen Stadtrat werden 36 Sitze vergeben. Die CDU stellt mit 17 Sitzen weiterhin die größte Fraktion, gefolgt von der UBG mit 7 und der SPD mit 5 Sitzen. Grüne und Linke erhalten jeweils 2 Sitze, FDP, Gemeinsam für Lohne und ProWald für Natur- und Klimaschutz jeweils einen. Damit sind künftig acht Parteien und Wählergruppen im Lohner Stadtrat vertreten – ein breiteres politisches Spektrum als bisher.
Wahlhelfer im Großeinsatz, Ergebnis noch vorläufig
Für die Durchführung der Kommunalwahl waren in Lohne mehr als 200 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz. Sie sicherten den Ablauf in den Wahllokalen und bei der Briefwahl und zählten nach Schließung der Wahllokale die Stimmen aus, teils bis spät in die Nacht. Die Stadt Lohne bedankte sich ausdrücklich für den Einsatz der Helferinnen und Helfer, ohne die eine Kommunalwahl in diesem Umfang nicht durchführbar wäre.
Das am Wahlabend veröffentlichte Ergebnis gilt zunächst als vorläufig. Die endgültige Feststellung übernimmt der Wahlausschuss der Stadt Lohne, der am Mittwoch, 16. September, um 10 Uhr öffentlich im Ratssaal des Rathauses tagt. Bis zum Beginn der neuen Wahlperiode bleibt der bisherige Stadtrat im Amt und kommt am 30. September noch einmal in alter Zusammensetzung zusammen. Der neu gewählte Rat konstituiert sich schließlich am Mittwoch, 4. November, um 17 Uhr. Dabei werden die organisatorischen Grundlagen für die neue Wahlperiode gelegt und die Gremien besetzt.

