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Netzwerk „Wohin?“ macht auf Wohnungslosigkeit aufmerksam

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Rheine. Mit einem gemeinsamen Aktionsstand hat das Netzwerk „Wohin?“ anlässlich des bundesweiten Tags der Wohnungslosen auf die Lebenssituation wohnungs- und obdachloser Menschen aufmerksam gemacht. Am Donnerstag, 10. September 2026, informierten die beteiligten Einrichtungen in Rheine über bestehende Hilfsangebote und suchten das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern.

Auch der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Brauer besuchte den Aktionsstand und informierte sich bei den Mitarbeitenden über ihre Arbeit und die aktuelle Situation wohnungs- und obdachloser Menschen in Rheine. Dabei wurde deutlich, dass neben individuellen sozialen, persönlichen oder finanziellen Problemlagen insbesondere der Mangel an bezahlbarem und sozialem Wohnraum eine große Herausforderung darstellt. Im Netzwerk „Wohin?“ arbeiten verschiedene Einrichtungen und Beratungsangebote in Rheine zusammen. Dazu gehören die sozialen Einrichtungen der Stadt Rheine – das Kremer-Haus, der Treff 100 und die Fachstelle Wohnraumsicherung –, die Jugend- und Drogenberatungsstelle sowie Angebote des Caritasverbandes Rheine, darunter die Suppenküche, die Bahnhofsmission und die Wohnungsnotfallhilfe.

Am Aktionsstand informierten die Mitarbeitenden über die Lebensrealität wohnungs- und obdachloser Menschen sowie über Beratungs-, Unterstützungs- und Hilfsangebote in Rheine. Gleichzeitig machten sie darauf aufmerksam, wie schwierig es für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits betroffen sind, angesichts der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt sein kann, geeigneten und bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Mit der Aktion wollte das Netzwerk deshalb nicht nur über konkrete Hilfen informieren, sondern auch für das Thema Wohnungslosigkeit sensibilisieren und Vorurteile abbauen. Die Gespräche am Aktionsstand boten Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich über die Arbeit der beteiligten Einrichtungen zu informieren und mehr über die unterschiedlichen Ursachen und Folgen von Wohnungslosigkeit zu erfahren. Der Besuch des stellvertretenden Bürgermeisters unterstrich dabei die Bedeutung des Themas auch für die Stadt Rheine. Entscheidend ist neben konkreten Unterstützungsangeboten insbesondere, Wohnungslosigkeit möglichst frühzeitig zu verhindern und betroffenen Menschen langfristige Perspektiven zu eröffnen.

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