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SHK-Azubis: Plus von 30,5 % binnen zehn Jahren

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Digitale Realität

Wärmepumpen und Klimaanlagen brauchen Fachpersonal – und das wird offenbar zunehmend ausgebildet. Laut Destatis begannen im Jahr 2025 knapp 14.400 junge Menschen eine Ausbildung in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Das sind 30,5 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.

Deutlicher Anstieg bei neuen Ausbildungsverträgen

Die Zahl der Auszubildenden in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik wächst spürbar. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, schlossen im Jahr 2025 rund 14.400 Menschen einen neuen Ausbildungsvertrag in diesem Berufsfeld ab. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2015, waren es noch etwa 11.000 gewesen. Das entspricht einem Zuwachs von 30,5 Prozent.

Zu den erfassten Berufen zählen vor allem Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Vereinzelt fließen auch Ofen- und Luftheizungsbauerinnen sowie Ofen- und Luftheizungsbauer in die Statistik ein.

Fachkräfte für die Energiewende gesucht

Der Anstieg fällt in eine Zeit, in der Wärmepumpen, moderne Heizsysteme und Klimaanlagen zunehmend gefragt sind. Für Installation, Wartung und Reparatur dieser Technik braucht es qualifiziertes Personal – ein Bedarf, der sich offenbar auch in den Ausbildungszahlen niederschlägt. Ob der Anstieg allein auf den technischen Wandel im Gebäudesektor zurückzuführen ist oder auch andere Faktoren wie demografische Entwicklungen oder gestiegenes Interesse an handwerklichen Berufen eine Rolle spielen, lässt sich aus den reinen Zahlen von Destatis nicht ablesen.

Fest steht: Der Trend zu mehr Ausbildungsverträgen in diesem Bereich zieht sich über das gesamte vergangene Jahrzehnt und ist damit kein kurzfristiges Phänomen einzelner Jahrgänge.

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