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Coesfeld: Kripo warnt Senioren vor Schockanrufen

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Betrüger versetzen ältere Menschen am Telefon mit erschütternden Geschichten in Panik, um an ihr Geld zu kommen. Die Kriminalpolizei Coesfeld reagiert darauf mit einer Vortragsreihe, die über diese und weitere Straftaten zum Nachteil älterer Menschen aufklärt.

Betrugsmasche Schockanrufe im Fokus

Bei sogenannten Schockanrufen geben sich Betrüger häufig als Polizisten, Ärzte oder Angehörige aus und behaupten, ein naher Verwandter habe einen schweren Unfall verursacht oder befinde sich in Lebensgefahr. Durch den psychischen Druck sollen die Angerufenen zu unüberlegten Handlungen wie der Übergabe von Bargeld oder Wertsachen gebracht werden. Ältere Menschen geraten besonders häufig ins Visier dieser Kriminellen.

Um über diese Gefahr aufzuklären, veranstaltet die Beratungsstelle der Kriminalpolizei Coesfeld eine Vortragsreihe zu Straftaten, die sich gezielt gegen ältere Menschen richten. Der nächste Termin widmet sich ausschließlich dem Thema Schockanrufe.

Vortrag mit konkreten Schutztipps

Die Veranstaltung findet am 28. September 2026 um 15 Uhr in der Bernhard-von-Galen-Straße 7a in Coesfeld statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist offen für alle Interessierten.

Referentin Katrin Hagedorn erklärt, wie Betrüger bei solchen Anrufen typischerweise vorgehen und woran man die Masche erkennen kann. Zudem gibt sie praktische Empfehlungen, wie man sich im Ernstfall verhalten sollte. Ihr zentraler Rat: Im Zweifel sofort auflegen und nicht auf die Forderungen der Anrufer eingehen. Wer unsicher ist, sollte stattdessen selbst die Polizei über die bekannte Notrufnummer kontaktieren.

Weitere Termine geplant

Der Vortrag richtet sich in erster Linie an ältere Menschen, doch auch Angehörige und Interessierte sind ausdrücklich willkommen. Die Vortragsreihe wird fortgesetzt: Ein weiterer Termin ist für den 12. November 2026 um 10 Uhr angesetzt.

Wer Fragen zu den Veranstaltungen hat, kann sich an die Pressestelle der Polizei Coesfeld wenden.

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