In den Landkreisen Aurich und Wittmund kam es am Wochenende zu mehreren Polizeieinsätzen. Neben zwei Trunkenheitsfahrten musste die Polizei auch nach einem Verkehrsunfall mit einer Schwerverletzten sowie einem tätlichen Angriff auf Rettungskräfte ausrücken.
Drogen- und Alkoholkontrollen in Norden und Aurich
In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Norden gegen 00:15 Uhr einen Pkw in der Norder Innenstadt. Bei dem 28-jährigen Fahrer ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum, ein Vortest verlief positiv. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Auch in Aurich griff die Polizei durch: Am späten Freitagabend stoppten Beamte einen VW Touran auf der Emder Straße. Der 43-jährige Fahrer aus Südbrookmerland zeigte deutliche Anzeichen von Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab 1,72 Promille. Die Polizei entnahm eine Blutprobe und beschlagnahmte den Führerschein des Mannes. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Schwerer Unfall in Südbrookmerland
Ein Verkehrsunfall in Engerhafe forderte am Freitagnachmittag ein Verletztenopfer. Gegen 14 Uhr wollte eine 43-jährige Busfahrerin von der Straße Kirchwyk auf die Bundesstraße einbiegen und übersah dabei einen VW Golf, gesteuert von einer 71-jährigen Frau aus Hinte. Durch die Kollision wurde der Golf gegen einen weiteren, auf der Bundesstraße fahrenden Bus geschoben. Die Golf-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen.
Die Fahrgäste der beteiligten Busse wurden bereits vor Eintreffen der Polizei von anderen Bussen abgeholt. Die Beamten bitten mögliche weitere Verletzte, sich bei der Polizei Aurich unter der Rufnummer 04941-6060 zu melden.
Angriff auf Rettungskräfte in Esens
Für Aufsehen sorgte ein Vorfall am Freitagabend in Esens: Ein 44-jähriger Mann täuschte offenbar eine hilflose Lage vor, um einen Rettungswagen zu alarmieren. Als die Einsatzkräfte eintrafen, sprang der Mann plötzlich auf und griff einen Sanitäter an.
Die Rettungskräfte konnten den Angreifer fixieren, bis die Polizei eintraf und ihn in Gewahrsam nahm. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet.

