Die Bundesagentur für Arbeit, die Arbeitgebervereinigung BDA und das UnternehmensForum haben die Gewinner des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2026 bekanntgegeben. Zum elften Mal zeichnet der Preis Unternehmen aus, die Menschen mit Behinderungen besonders erfolgreich ausbilden und beschäftigen.
Die drei Preisträger
SMS group GmbH (Mönchengladbach), Kategorie „Große Unternehmen und Konzerne“: Der Maschinen- und Anlagenbauer setzt auf einen barrierefreien Campus am Firmensitz, ein eigenes Steuerungsinstrument für Inklusion und die Beteiligung an Forschungsprojekten zum Thema.
Cummins Deutschland GmbH, Kategorie „Mittelständische Unternehmen“: Die deutsche Tochter des US-Technologiekonzerns hat eine inklusive Arbeitsinsel in der Produktion eingerichtet, die Menschen mit mentalen Behinderungen den Übergang von der Werkstatt in den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen soll.
Moderne Floristik Steinbrecher (Waltrop), Kategorie „Kleine Unternehmen“: Aus dem Floristik- und Eventbetrieb ist ein Inklusionsbetrieb geworden, in dem Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen auch im direkten Kundenkontakt arbeiten.
Wer hinter dem Preis steht
Initiiert wird der Inklusionspreis von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem UnternehmensForum, das den Preis seit 2012 auslobt. Schirmherrin ist Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas.
BA-Vorstand Daniel Terzenbach fasst die Idee hinter dem Preis so zusammen: „Die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ist weit mehr als gelebte gesellschaftliche Verantwortung, sie ist ein Gewinn für alle.“
Weitere Informationen zu den Preisträgern gibt es unter www.inklusionspreis.de.

