In der Frauenburgstraße im Münsteraner Stadtteil Mauritz-Ost besteht der Verdacht auf einen Weltkriegs-Blindgänger. Der Kampfmittelräumdienst überprüft den Fundort am Mittwoch, 30. September. Rund 500 Anwohner könnten im Falle einer Entschärfung evakuiert werden müssen.
Kampfmittelüberprüfung ergibt Verdachtsmoment
Bei routinemäßigen Kampfmittelüberprüfungen in der Frauenburgstraße im Stadtteil Mauritz-Ost sind Hinweise auf einen möglichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg aufgetaucht. Die Stadt Münster teilte mit, dass der Verdachtspunkt am kommenden Mittwoch, 30. September, genauer untersucht wird.
Der Kampfmittelräumdienst wird an diesem Tag zunächst mit der Freilegung der Fundstelle beginnen. Erst danach lässt sich einschätzen, ob es sich tatsächlich um einen Blindgänger handelt und ob eine Entschärfung notwendig wird.
Mögliche Evakuierung von 500 Menschen
Sollte sich der Verdacht bestätigen und eine Entschärfung noch am selben Tag erforderlich sein, müsste ein Sicherheitsradius von 250 Metern rund um den Fundort geräumt werden. Nach Angaben der Stadt leben in diesem potenziellen Evakuierungsgebiet etwa 500 Menschen.
Die endgültige Entscheidung über eine mögliche Evakuierung fällt erst nach der Freilegung durch die Experten des Kampfmittelräumdienstes. Betroffene Anwohner sollten sich am 30. September auf entsprechende Anweisungen der Einsatzkräfte einstellen.
Weitere Informationen folgen
Die Stadt Münster kündigte an, im Falle einer notwendigen Entschärfung zeitnah weitere Details zum Ablauf und zu möglichen Sammelstellen für evakuierte Anwohner bekanntzugeben. Bis dahin bleibt der genaue Umfang der Maßnahmen offen.

