Löten statt Lernen am Schreibtisch: In den Handwerksbildungsstätten Coesfeld haben Schülerinnen und Schüler aus Coesfeld und Dülmen am Freitag, 18. September, zwei Handwerksberufe selbst ausprobiert. Eingeladen hatten das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld, die Kreishandwerkerschaft und Betriebe aus der Region. In zwei parallelen Workshops ging es um Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie um das Maler- und Lackiererhandwerk.
Herz aus Kupferrohr
Im Workshop „Cool. Warm. Wasser.“ lernten Jugendliche der Kreuzschule Coesfeld und des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Dülmen den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kennen. Mit der SHK-Innung und dem Coesfelder Betrieb Möllers Heizung & Sanitär beschäftigten sie sich mit Energie- und Wasserversorgung und arbeiteten mit Metall und anderen Werkstoffen. Dabei entstanden unter anderem ein Herz aus Kupferrohren und Tablethalterungen, außerdem probierten die Teilnehmenden das Hartlöten aus.

Ein eigenes Brettspiel in Farbe
Nebenan hieß es „Fresh up! Dein Tag in Farbe“. Schülerinnen und Schüler der Kreuzschule und des Gymnasiums Nepomucenum experimentierten mit dem Fachbetrieb Bäumer aus Rosendahl mit Farben, Materialien und Techniken des Malerhandwerks. Am Ende gestalteten sie ein eigenes Würfel-Brettspiel, das sie mit nach Hause nehmen durften.

Ziel der Workshops ist es, Jugendlichen früh und praxisnah Berufe im Handwerk zu zeigen und Kontakte zu Betrieben in der Region zu knüpfen.

