Nordhorn schließt eine der letzten Lücken beim schnellen Internet. Im Glasfaserprojekt „Lückenschluss“ für rund 300 Adressen in den Außenbereichen haben sich mehr als 70 Prozent der angesprochenen Haushalte für einen kostenlosen Anschluss bis ins Haus entschieden. Nötig waren 55 Prozent. Der Anbieter Grafschafter Breitband plant jetzt das Netz im Detail, die Tiefbauarbeiten sollen möglichst bald beginnen.
Wer die Frist verpasst hat
Wer sich in der Vermarktungsphase nicht gemeldet hat, kann das kurzfristig noch bei Grafschafter Breitband nachholen. Der Anbieter prüft dann, ob die Adresse noch angeschlossen werden kann.
Bald fast 100 Prozent Gigabit
Die betroffenen Adressen waren bei früheren geförderten Ausbauprojekten nicht berücksichtigt worden. Schon bei der letzten Erhebung im Dezember 2025 war laut Stadt an mehr als 98 Prozent aller Nordhorner Adressen Internet mit über 1.000 Mbit/s verfügbar. Nach dem Lückenschluss soll die Quote bei nahezu 100 Prozent liegen. Welche Technik und welcher Anbieter an einer Adresse verfügbar sind, zeigt der Breitbandatlas des Bundes unter breitbandatlas.de.
„Schnelles Internet ist dann praktisch überall in Nordhorn verfügbar, auch außerhalb der dicht besiedelten Bereiche“, sagt Bürgermeister Thomas Berling.

