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Künstler und Vertreter von Ostfriesischer Landschaft und Landschaftlicher Brandkasse stellen den Ostfriesischen Kunstkalender 2027 vor

Ostfriesischer Kunstkalender 2027: Zwölf Künstler zeigen „Küstenwelten“

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Der Ostfriesische Kunstkalender 2027 ist erschienen. Unter dem Leitmotiv „Küstenwelten“ zeigt er zwölf Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Ostfriesland, von der realistischen Dünenlandschaft bis zur abstrakten Komposition. Der Kalender kostet 18,95 Euro und ist im regionalen Buchhandel sowie im Landschaftsladen unter olv-gmbh.de erhältlich.

Herausgeber sind die Ostfriesische Landschaft und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse, die den Verkaufspreis mit einer Förderung niedrig hält. Vorgestellt wurde der Kalender am 22. September im Landschaftshaus in Aurich (zur Ankündigung).

Die zwölf Motive

  • Hilke Deutscher: „Alles grün“ (Titelmotiv)
  • Hermann Buß: „Fest im Strom“
  • Ida Oelke: „Wellen und Meer“
  • Ahlrich van Ohlen: „Wohin der Wind auch weht“ (Holzschnitt)
  • Katrin Schöß: „Spiekeroog“
  • Alfred Kaufner: „Land unter“
  • Herbert Müller: „Hohe Dünen II (Juist)“
  • Almuth Baumfalk: „Saatkrähen“
  • Poppe Folkerts: „Norderneyer Schaluppe bei stürmischem Wetter“
  • Karl Dönselmann: „Fischer mit Netzen (Neuharlingersiel)“
  • Renate Fäth: „Rostbraun“
  • Hartmut Bleß: „Sunset III“

Von Norderney-Impressionismus bis Glaspartikel

Die Auswahl reicht über mehr als ein Jahrhundert. Der älteste vertretene Künstler ist der Norderneyer Poppe Folkerts (1875 bis 1949), einer der bekanntesten Vertreter des norddeutschen Impressionismus. Karl Dönselmann, der von 1946 bis 1954 in Aurich lebte, hielt in Neuharlingersiel die Arbeit der Fischer in schnell gemalten Farbstudien fest. Unter den Zeitgenossen experimentiert der Leeraner Alfred Kaufner mit Glaspartikeln, die im Licht ein flaches Relief bilden. Sein Werk „Land unter“ spielt darauf an, dass Teile Ostfrieslands unter dem Meeresspiegel liegen. Die gebürtige Auricherin Almuth Baumfalk malt auf hauchdünner Kunstseide, sodass der Schatten des Bildes auf der Wand Teil der Komposition wird.

Die Vorauswahl trifft jedes Jahr Dr. Annette Kanzenbach, Kunsthistorikerin am Ostfriesischen Landesmuseum Emden. Die Künstlerinnen und Künstler folgen dabei nach ihren Worten jeweils ihrem eigenen Weg, Küste und Inseln zu verwandeln, oft weit über die klassische Landschaftsmalerei hinaus.

Kalendarium zum Abtrennen

Wie in den Vorjahren hält eine Spiralbindung die Blätter zusammen. Das Kalendarium ist perforiert und lässt sich abtrennen, so dass die Bilder nach Ablauf des Jahres als immerwährender Kunstkalender weiter genutzt werden können.

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