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Betrug mit Brennholz: Polizei warnt vor Fake-Shops

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Mit dem Start der Heizsaison häufen sich betrügerische Online-Angebote für Brennholz und Pellets. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund verzeichnet bereits mehrere Anzeigen mit Schäden von mehreren Hundert bis zu mehreren Tausend Euro.

Fake-Shops kopieren seriöse Anbieter

Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund warnt aktuell vor betrügerischen Online-Angeboten für Brennholz, Pellets und andere Heizstoffe. In den vergangenen Tagen gingen mehrere Anzeigen ein, bei denen Geschädigte Schäden zwischen mehreren Hundert und mehreren Tausend Euro erlitten.

Die Täter nutzen die gestiegene Nachfrage nach günstigen Brennstoffen gezielt aus. Sie schalten professionell gestaltete Fake-Shops, die kaum von seriösen Anbietern zu unterscheiden sind. Teilweise kopieren die Betrüger sogar Internetseiten real existierender Händler, um Vertrauen zu erwecken.

Die bestellte Ware existiert in vielen Fällen gar nicht. Bezahlt werden muss meist per Vorkasse – nach der Überweisung bleibt die Lieferung dann aus. Andere Betroffene erhalten statt der bestellten Ware nur minderwertige Ersatzprodukte.

Betrüger halten Kontakt über WhatsApp

Auffällig ist laut Polizei, dass die Täter auch nach dem Kauf aktiv den Kontakt zu ihren Opfern suchen. Dafür nutzen sie unter anderem Messenger-Dienste wie WhatsApp, um durch persönlichen Austausch zusätzliches Vertrauen aufzubauen. Bleibt die Lieferung aus, werden Kundinnen und Kunden häufig mit angeblichen Lieferschwierigkeiten vertröstet. Diese Verzögerungstaktik kann dazu führen, dass die Frist für eine mögliche Rückbuchung der Zahlung verstreicht.

So schützen sich Verbraucher

Die Polizei rät, Online-Angebote vor dem Kauf gründlich zu prüfen und sich nicht von besonders günstigen Preisen oder zeitlich begrenzten Angeboten unter Druck setzen zu lassen. Wer einen Shop noch nicht kennt, sollte den Anbieternamen recherchieren und nach Erfahrungsberichten anderer Kundinnen und Kunden suchen. Auch die Verbraucherzentrale hält Informationen zu unseriösen Online-Shops bereit.

Ein Preisvergleich mit mehreren Anbietern hilft dabei, deutlich vom Marktpreis abweichende Angebote zu erkennen. Sicherere Zahlungsarten wie der Kauf auf Rechnung sind laut Polizei vorzuziehen. Bei Vorkasse sei besondere Vorsicht geboten – insbesondere sollten keine Überweisungen an ausländische Konten ohne genaue Prüfung erfolgen. Von Zahlungen über Bargeld-Transferdienste oder mit Gutschein- und Guthabenkarten rät die Polizei generell ab.

Bestehen Zweifel an der Seriosität eines Anbieters, sollte auf den Kauf verzichtet und stattdessen ein bekannter Händler gewählt werden. Wer bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und dabei Bestellbestätigungen, Zahlungsbelege, Nachrichten mit dem Anbieter sowie die Internetadresse des Shops sichern und vorlegen.

Die Polizei betont abschließend, dass auch professionell gestaltete Internetseiten keine Garantie für die Seriosität eines Anbieters sind. Eine sorgfältige Prüfung von Angebot und Zahlungsbedingungen kann bereits helfen, finanziellen Schaden zu vermeiden.

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