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Coesfeld: Haftbefehl nach tödlichem Messerangriff

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Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine 36-Jährige in einer Coesfelder Unterbringungseinrichtung hat ein Amtsgericht Haftbefehl gegen den tatverdächtigen Ehemann erlassen. Dem 43-Jährigen wird Mord vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an.

Haftbefehl wegen Mordverdacht erlassen

Eine Richterin des Amtsgerichts Münster hat am Freitag, 25. September, gegen 11:30 Uhr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen einen 43-jährigen Mann erlassen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, seine getrennt lebende Ehefrau in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung an der Grimpingstraße in Coesfeld getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft Münster, die Polizei Coesfeld und die Polizei Münster hatten am Mittwoch zunächst über die Festnahme des Mannes berichtet.

Ablauf der Tat

Den bisherigen Ermittlungen zufolge konnte der 43-Jährige nicht akzeptieren, dass seine 36-jährige Ehefrau die Beziehung nicht wieder aufnehmen wollte. Am Morgen des Tattages soll er sie an ihrer Wohnanschrift aufgesucht und mehrfach mit einem Messer auf sie eingestochen haben. Die Frau erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. Eine Obduktion ergab zahlreiche Verletzungen an lebenswichtigen Organen.

Beschuldigter schweigt zu den Vorwürfen

Vor dem Amtsgericht äußerte sich der 43-Jährige nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. Die Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission dauern weiter an. Für Medienauskünfte steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt zur Verfügung.

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