Eine Delegation aus Münsters ghanaischer Partnerstadt Tamale hat der Stadt einen fünftägigen Besuch abgestattet. Höhepunkt war der Empfang von Bürgermeister Adam Abubakari Takoro im historischen Friedenssaal des Rathauses.
Erster Besuch nach Amtsantritt
Adam Abubakari Takoro, seit 2025 Bürgermeister der ghanaischen Stadt Tamale, war am Samstag, 26. September, im Friedenssaal des Historischen Rathauses am Prinzipalmarkt zu Gast. Münsters Bürgermeister Klaus Rosenau empfing ihn dort persönlich. Für Takoro war es die erste Reise nach Münster seit seinem Amtsantritt in diesem Jahr.
Bereits seit Mittwoch, 23. September, hielt sich Takoro gemeinsam mit zwei weiteren Vertretern aus Tamale in der westfälischen Stadt auf. Die fünftägige Reise diente dem Austausch zwischen den beiden Partnerstädten, deren Verbindung auf eine langjährige kommunale Zusammenarbeit zurückgeht.
Symbolischer Ort für den Empfang
Der Friedenssaal im Historischen Rathaus gilt als einer der bedeutendsten historischen Orte Münsters. Dort wurde 1648 der Westfälische Friede unterzeichnet, der den Dreißigjährigen Krieg beendete. Die Stadt nutzt den Saal regelmäßig für offizielle Empfänge internationaler Gäste und unterstreicht damit die Bedeutung, die sie der Städtepartnerschaft mit Tamale beimisst.
Die Partnerschaft zwischen Münster und Tamale zählt zu den kommunalen Verbindungen, die auf Projekte in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und interkulturellen Austausch setzen. Solche Städtepartnerschaften sollen den direkten Kontakt zwischen Kommunalpolitikern, Verwaltungen und Bürgerinnen und Bürgern beider Städte fördern.
Ausblick auf weitere Zusammenarbeit
Der Besuch aus Tamale reiht sich in eine Serie gegenseitiger Delegationsreisen ein, die den Austausch zwischen den beiden Partnerstädten aufrechterhalten sollen. Für Münster ist die Verbindung nach Ghana Teil eines breiteren Engagements in der internationalen kommunalen Zusammenarbeit.
Details zu den konkreten Ergebnissen der Gespräche während des mehrtägigen Aufenthalts sowie zu geplanten gemeinsamen Projekten wurden von städtischer Seite bislang nicht näher ausgeführt.

