Zweimal binnen drei Tagen hat es in der Sortierhalle eines Entsorgungsbetriebs am Nordhafen in Papenburg gebrannt. Am Freitag, 25. September 2026, und am Sonntag, 27. September 2026, hatten dort größere Mengen Abfall Feuer gefangen. Die Ursache ist bislang ungeklärt.
Fünf Stunden Löscharbeiten am Sonntagabend
Beschäftigte des Betriebs hatten jeweils sofort versucht, das Feuer selbst zu löschen, trotzdem zogen sich beide Einsätze hin. Am Freitagvormittag war die Feuerwehr rund anderthalb Stunden beschäftigt. Der Einsatz am Sonntagabend dauerte rund fünf Stunden und war erst gegen Mitternacht, am frühen Montagmorgen, abgeschlossen. Beide Male waren jeweils rund 30 ehrenamtliche Kräfte der Ortsfeuerwehren Untenende und Aschendorf vor Ort.
Warum Glutnester so viel Arbeit machen
Besonders zeit- und kraftraubend ist nach Angaben der Feuerwehr das Ablöschen von Glutnestern im Brandgut. Der gesamte Abfall muss mit Radladern aus der Halle gefahren und draußen auseinandergezogen werden. Wegen des starken Rauchs geht das größtenteils nur unter schwerem Atemschutz.
Bereits am Abend des 15. September 2026 hatte es in einem Firmengebäude am Nordhafen gebrannt. Ob es sich um denselben Betrieb handelt, geht aus den Mitteilungen nicht hervor.

