Elternvertreterinnen und -vertreter der Schulpflegschaften in Senden haben Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr in Coesfeld Unterschriftenlisten übergeben. Sie fordern zusätzliche Schulsozialarbeit an den Schulen in der Gemeinde. Nun soll zuerst ermittelt werden, wie groß der Bedarf tatsächlich ist. Ein erster Termin dazu ist für Anfang Oktober vereinbart.
Landrat kritisiert fehlendes Geld vom Land
Dass Schulsozialarbeit wichtig ist, darüber waren sich Eltern und Landrat einig. Schulze Pellengahr nannte den Fall aber ein Beispiel dafür, dass Aufgaben aus dem Schulbereich an die Kommunen weitergereicht werden, ohne dass Geld dafür bereitsteht. Das Land Nordrhein-Westfalen habe die zugrundeliegenden bundesrechtlichen Regelungen bislang nicht konkretisiert, obwohl das vorgesehen sei.
Am Ende entscheidet der Gemeinderat
Der Kreis will die Gemeinde Senden dabei unterstützen, den Bedarf an Schulsozialarbeit an den Regelschulen festzustellen. Ob und wie stark die Schulsozialarbeit dann ausgebaut wird, müssen die Kommunalpolitiker in Senden entscheiden.

