Die Polizei Osnabrück hat am Dienstag eine Schwerpunktkontrolle im Schlossgarten durchgeführt. Dabei wurden 30 Personen überprüft, gegen mehrere von ihnen leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Drogenhandels und Verstößen gegen das Waffengesetz.
30 Personen überprüft, mehrere Verfahren eingeleitet
Bei der Kontrolle im Osnabrücker Schlossgarten nahmen Polizeibeamte die Personalien von insgesamt 30 Personen auf. 24 von ihnen konnten den Ort nach der Überprüfung wieder verlassen. Bei den übrigen Personen ergaben sich weitergehende Verdachtsmomente: Die Polizei leitete vier Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein – in einem Fall wurde ein Einhandmesser sichergestellt. Nach Rücksprache mit dem Amtsgericht Osnabrück beschlagnahmten die Beamten zudem bei einer Person einen größeren Bargeldbetrag.
Ziel: Offener Drogenhandel soll unterbunden werden
Mit der Schwerpunktkontrolle wollte die Polizei den offenen Handel mit Betäubungsmitteln im Schlossgarten eindämmen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Der Bereich gilt seit längerem als Brennpunkt, an dem immer wieder verstärkt kontrolliert wird. Der Einsatz am Dienstag fand in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsaußendienst und der Ausländerbehörde der Stadt Osnabrück statt. Die Polizei stimmte sich dabei eng mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück ab.
Regelmäßige Kontrollen im Schlossgarten
Die Polizeiinspektion Osnabrück kündigte an, den Bereich rund um den Schlossgarten auch künftig regelmäßig zu kontrollieren. Ähnliche Einsätze hatte es dort bereits in der Vergangenheit gegeben. Ziel bleibe es, die öffentliche Sicherheit im Stadtgebiet zu erhöhen und offenen Drogenhandel konsequent zu unterbinden.

