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Ein Schüler erstellt am Computer eine virtuelle Welt

Sandsteintour per App und eigene Messstationen: Havixbecker Oberstufe forscht zur „Smart Region“

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Eine digitale Stadtführung zu den Sandsteinhäusern von Havixbeck, selbst gebaute Messstationen für Lärm und Temperatur, virtuelle Welten am Rechner: Eine Woche lang haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck ausprobiert, wie digitale Daten bei der Planung von Städten und Regionen helfen können. Begleitet wurden sie vom Institut für Geoinformatik der Universität Münster und der openSenseLab gGmbH.

Vom Kartenwissen zum eigenen Projekt

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Geoinformatik arbeiteten die Jugendlichen in Gruppen an eigenen Vorhaben. Eine Gruppe erstellte sogenannte Mapstories, also Geschichten, die auf digitalen Karten erzählt werden. Ein Thema waren die historischen Sandsteingebäude im Ort. Andere Teilnehmende programmierten mit der Anwendung GeoGami eine kartenbasierte Sandsteintour durch die Gemeinde.

Lautstärke und Temperatur selbst gemessen

Weitere Gruppen beschäftigten sich mit Programmen zum Bau virtueller Welten oder mit Umweltmesstechnik. Mit selbst programmierten Messstationen erfassten sie vor Ort, wie laut und wie warm es an verschiedenen Stellen ist, und übertrugen die Werte anschließend in digitale Karten.

Am Freitag, 25. September, stellten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse auf einer kleinen Messe im Forum der Schule ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor. Unterstützt wurden sie dabei von Mario Pesch und Hellen Müller von openSenseLab.

Berufsorientierung im MINT-Bereich

Die Projektwoche unter dem Titel „Smart Region – die Zukunft der Stadt“ gehört zum Programm BSO-MINT, das Berufs- und Studienorientierung mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik verbindet. Gefördert wurde sie vom zdi-Netzwerk „Zukunft durch Innovation“ des Kreises Coesfeld sowie mit Mitteln des NRW-Wissenschaftsministeriums und der Bundesagentur für Arbeit.

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