Anzeige
Img728x90 neue standardbanner new tde 1742992361697
Psychosoziale Beratung für Erdbebenbetroffene in Venezuela durch AVESA und die Johanniter

100 Tage nach dem Erdbeben in Venezuela: Hilfsorganisationen kümmern sich um Trauma und Trinkwasser

Anzeige
Digitale Realität

Hundert Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela vom 24. Juni 2026 sind viele Betroffene noch immer ohne Zuhause. Nach Angaben des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“ kamen mehr als 6.500 Menschen ums Leben, rund 17.000 wurden verletzt. Tausende leben weiter in Übergangscamps.

Hilfe für Kinder und Familien

Die Rettungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, die Mitgliedsorganisationen des Bündnisses konzentrieren sich jetzt auf die Folgen. Viele Kinder, ältere Menschen und Familien, die Angehörige verloren haben, leiden unter Angst, Schlafstörungen und Traumata. Organisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund, CARE, Handicap International und die Johanniter richten geschützte Räume für Kinder ein und schulen Lehr- und Betreuungskräfte. Die Johanniter erreichen mit zwei venezolanischen Partnerorganisationen nach eigenen Angaben rund 3.500 Menschen.

Trinkwasser per Tankwagen

In vielen Gemeinden ist die Wasserversorgung weiter eingeschränkt, beschädigte Leitungen und verschmutzte Brunnen erhöhen das Krankheitsrisiko. Die Organisation LandsAid versorgt im Gebiet Bicentenario im Bundesstaat La Guaira (früher Vargas) rund 1.800 Menschen mit gechlortem Wasser aus Tankfahrzeugen.

Spenden nimmt „Aktion Deutschland Hilft“ unter dem Stichwort „Erdbeben Venezuela“ entgegen, auf das Konto IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30 bei der SozialBank oder online unter aktion-deutschland-hilft.de.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel