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Osterwick: Notruf-System meldet Unfall mit Alkohol

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In Osterwick ist ein 22-jähriger Autofahrer von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben liegengeblieben. Das automatische Notrufsystem seines Wagens alarmierte die Rettungsleitstelle, noch bevor die Polizei informiert wurde. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann alkoholisiert war.

Fahrzeug setzt Notruf eigenständig ab

Am Samstagmorgen, dem 3. Oktober 2026, gegen 7.25 Uhr, kam es auf der K32 in Osterwick im Stadtgebiet Rosendahl zu einem Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger Autofahrer aus Rosendahl geriet aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kam anschließend im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Ein Zeuge beobachtete den Unfall und eilte sofort zu dem verunglückten Wagen.

Ungewöhnlich war dabei der Ablauf der Rettungskette: Das im Fahrzeug verbaute automatische Sicherheitssystem hatte den Aufprall registriert und selbstständig eine Verbindung zur Rettungsleitstelle hergestellt. Über diese Verbindung konnte der Zeuge die Situation vor Ort direkt den Einsatzkräften schildern, sodass Rettungswagen und Polizei umgehend zur Unfallstelle ausrücken konnten.

Alkoholtest bestätigt Verdacht

Bei der anschließenden Unfallaufnahme vor Ort ergaben sich für die Polizeibeamten erste Anhaltspunkte, dass der 22-Jährige möglicherweise alkoholisiert gewesen sein könnte. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholvortest bestätigte diesen Verdacht: Das Gerät zeigte einen Wert von rund 1,4 Promille an.

Der verletzte Fahrer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er nicht nur medizinisch versorgt, sondern ihm aufgrund des positiven Vortests auch eine Blutprobe entnommen. Die Polizei Coesfeld leitete im Anschluss ein Strafverfahren gegen den jungen Mann ein, da der Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr im Raum steht.

Der genaue Unfallhergang sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens werden derzeit noch von den Ermittlungsbehörden geprüft.

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