Wie haben Menschen mit Migrationsgeschichte den Mauerfall und die Jahre danach erlebt? Darum geht es am Donnerstag, 8. Oktober 2026, von 18 bis 19.30 Uhr in einem kostenlosen Online-Gespräch der Kreisvolkshochschule Vechta. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bei der KVHS an, telefonisch unter 04441 93778-0 oder online auf www.kvhs-vechta.de.
Zwischen Aufbruch und Ausgrenzung
Der Abend steht unter dem Titel „Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?“. Für viele Zugewanderte bedeuteten die Umbrüche von 1989/90 nicht nur Freiheit und Erleichterung. Sie erlebten auch Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus.
Zwei Gäste mit eigener Geschichte
Paulino José Miguel kam 1982 als Kind aus Mosambik in die DDR. Heute leitet er ein Kompetenzzentrum für Migration, Entwicklung und Partizipation, 2025 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Cahit Başar unterrichtet Geschichte und Politik und ist Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland. Er arbeitet seit Jahren in der Bildungs- und Erinnerungsarbeit. Moderiert wird das Gespräch von der NDR-Journalistin Nhi Le.
Dritter Teil im November
Die Veranstaltung ist der zweite Abend der dreiteiligen Reihe „Geteilte Geschichte – gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“. Der Deutsche Volkshochschul-Verband und der Bundesarbeitskreis „Politik – Gesellschaft – Umwelt“ organisieren sie gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Zum Abschluss geht es am Dienstag, 10. November 2026, ebenfalls um 18 Uhr, um das Thema „Jungsein in Demokratie und Diktatur“.

