Die Kreispolizeibehörde Coesfeld hat am Dienstagmorgen gezielt E-Scooter-Fahrer im Umfeld mehrerer Schulen kontrolliert. Im Fokus standen dabei Regelkenntnis und Sicherheit junger Verkehrsteilnehmer, nicht die Ahndung von Verstößen.
Gemeinsame Kontrollaktion vor Schulbeginn
Einsatzkräfte des Bezirksdienstes, des Verkehrsdienstes und der Verkehrssicherheitsberatung der Kreispolizeibehörde Coesfeld waren am Dienstagmorgen (06.10.) an drei Kontrollstellen im Bereich der Holtwicker Straße im Einsatz. Im Mittelpunkt der Aktion standen Schülerinnen und Schüler, die mit E-Scootern auf dem Weg zur Schule waren. In mehr als 30 Kontrollen kamen die Beamten mit den jungen Verkehrsteilnehmern ins Gespräch.
Dabei ging es weniger um das Ahnden von Verstößen als um Aufklärung: Die Einsatzkräfte erklärten die geltenden Regeln für E-Scooter und erläuterten, warum deren Einhaltung für die eigene Sicherheit und die anderer wichtig ist. Zusätzlich erhielten die Jugendlichen Informationsmaterial zum Thema.
Diese Regeln gelten für E-Scooter
Die Polizei erinnerte bei den Kontrollen an zentrale Vorschriften: E-Scooter dürfen erst ab einem Alter von 14 Jahren gefahren werden, die Mitnahme einer zweiten Person ist nicht erlaubt. Zudem benötigen die Fahrzeuge eine gültige Betriebserlaubnis sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz. Zur vorgeschriebenen technischen Ausstattung zählen unter anderem zwei voneinander unabhängige Bremsen und eine funktionierende Beleuchtung.
Auch Fahrräder im Visier der Kontrolleure
Nicht nur E-Scooter gerieten in den Fokus der Kontrollen: Auch bei einigen Fahrrädern und anderen Fahrzeugen stellten die Einsatzkräfte eine fehlende oder unzureichende Beleuchtung fest. Die Beamten nutzten die Gelegenheit, die Schülerinnen und Schüler direkt auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.
Mit Beginn der dunklen Jahreszeit appelliert die Polizei nun auch an die Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern Fahrräder und andere Fahrzeuge auf Verkehrssicherheit zu überprüfen – insbesondere auf eine funktionierende Beleuchtung. Sehen und gesehen werden könne auf dem Schulweg entscheidend sein, so die Polizei. Ziel der Aktion sei es gewesen, durch Aufklärung und persönliche Gespräche vor allem junge Verkehrsteilnehmende für Gefahren zu sensibilisieren und das Verständnis für bestehende Verkehrsregeln zu stärken.

