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Freundschaftsbänke für Ahauser Grundschulen

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Die Bürgerstiftung Westmünsterland hat an fünf Grundschulen in Ahaus sogenannte Freundschaftsbänke aufgestellt. Die Bänke sollen Kindern auf dem Pausenhof einen Ort bieten, um miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Freundschaften zu schließen.

Neue Anlaufstellen gegen Einsamkeit auf dem Schulhof

Seit Kurzem gehören Freundschaftsbänke zum festen Bestandteil der Pausenhöfe an fünf Ahauser Grundschulen. Die Bürgerstiftung Westmünsterland hat die Bänke an der Pestalozzi-Schule, der Helene-Helmig-Schule, der Aabach-Schule, der Gottfried-Kappenberg-Schule sowie der Katharinen-Schule installiert. Ziel der Aktion ist es, Kindern eine sichtbare Möglichkeit zu geben, aufeinander zuzugehen und niemanden allein auf dem Schulhof zurückzulassen.

Das Prinzip der Freundschaftsbank ist einfach: Wer sich auf dem Pausenhof einsam fühlt oder jemanden zum Spielen sucht, setzt sich auf die Bank. Andere Kinder wissen dadurch sofort, dass hier jemand Gesellschaft sucht, und können aktiv das Gespräch suchen. So soll das Miteinander auf dem Schulhof gestärkt und Ausgrenzung vorgebeugt werden.

Feierliche Übergabe an der Pestalozzi-Grundschule

Im Mittelpunkt der Aktion stand eine zentrale Übergabefeier auf dem Pausenhof der Pestalozzi-Grundschule. Dort begrüßten die Schulkinder die Gäste der Bürgerstiftung mit einem eigens vorbereiteten Programm. Die Veranstaltung markierte den offiziellen Startschuss für den Einsatz der Bänke an allen fünf Ahauser Grundschulen.

Mit der Initiative reagiert die Bürgerstiftung Westmünsterland auf ein Thema, das zunehmend auch jüngere Altersgruppen betrifft: das Gefühl von Einsamkeit. Studien zeigen, dass sich bereits Grundschulkinder mitunter ausgeschlossen oder allein fühlen können, wenn sie in der Pause keinen Anschluss finden. Die Freundschaftsbank soll hier niedrigschwellig Abhilfe schaffen, ohne dass Lehrkräfte oder Erwachsene aktiv eingreifen müssen.

Langfristiges Engagement für das soziale Miteinander

Die Bürgerstiftung Westmünsterland setzt sich regelmäßig für soziale Projekte in der Region ein. Mit der Verteilung der fünf Bänke an alle Ahauser Grundschulen will die Stiftung ein dauerhaftes Zeichen setzen, das über den Tag der Übergabe hinaus wirkt. Die Bänke bleiben fester Bestandteil der Schulhöfe und sollen Kindern auch in den kommenden Schuljahren als Anlaufpunkt dienen.

Die beteiligten Schulen begrüßten die Initiative und wollen das Thema Freundschaft und gegenseitige Rücksichtnahme künftig auch im Unterricht aufgreifen, um die Bedeutung der Bänke bei den Kindern zu verankern.

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