Die Polizei hat am Wochenende auf dem innerstädtischen Ring in Rheine Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden 13 Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit erwischt, fünf von ihnen mit mindestens 100 km/h.
Zivilkräfte messen 13 Raser am Ring
Am Freitag und Samstag kontrollierten Zivilbeamte der Polizei den innerstädtischen Ring in Rheine. Das Ergebnis: 13 Fahrer waren so deutlich zu schnell unterwegs, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht. Fünf von ihnen fuhren mit 100 km/h oder mehr durch den Innenstadtbereich – ein Tempo, das auf einer normalen Stadtstraße erhebliche Gefahren birgt.
Negativer Rekordhalter der Kontrolle war ein Fahrer, der mit 136 km/h gemessen wurde. Wie hoch das zulässige Tempolimit an der Messstelle war, teilte die Polizei nicht mit, doch die Differenz dürfte in jedem Fall für ein Fahrverbot und ein empfindliches Bußgeld sorgen.
Fahrer ohne Führerschein erwischt
Einer der wegen überhöhter Geschwindigkeit angehaltenen Fahrer sorgte bei der anschließenden Kontrolle für eine weitere Überraschung: Er besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Die Beamten erstatteten deshalb Anzeige gegen den Mann.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Kreispolizei Steinfurt nutzte die Gelegenheit, um erneut auf die Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit hinzuweisen. Sie zählt nach wie vor zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Die Behörde kündigte an, auch künftig regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Kreisgebiet durchzuführen – nicht nur in Rheine, sondern im ganzen Zuständigkeitsbereich der Kreispolizei Steinfurt.
Wer sich an die vorgeschriebenen Tempolimits hält, schützt nach Angaben der Polizei nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Gerade in innerstädtischen Bereichen mit Fußgängern und Radfahrern könne eine überhöhte Geschwindigkeit schnell schwerwiegende Folgen haben.

