Die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Emsland laden zu einer Lesungs- und Gesprächsreihe über die Wechseljahre ein. Unter dem Titel „Ach, Meno!“ ist die Wechseljahre-Beraterin und Autorin Ellen Cornely-Peeters zwischen dem 27. Oktober und dem 12. November 2026 an sechs Abenden in Haren, Freren/Lengerich, Spelle, Salzbergen, Papenburg und Lingen zu Gast. Der Eintritt ist frei, die Plätze sind begrenzt.
Die Termine
- Dienstag, 27. Oktober: Stadt Haren (Ems)
- Mittwoch, 28. Oktober: Samtgemeinden Freren und Lengerich
- Donnerstag, 29. Oktober: Samtgemeinde Spelle
- Dienstag, 10. November: Gemeinde Salzbergen
- Mittwoch, 11. November: Stadt Papenburg (Kreativdeck)
- Donnerstag, 12. November: Stadt Lingen (Ems)
Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.
Anmeldung in Papenburg bis 6. November
Für den Abend im Papenburger Kreativdeck ist eine Anmeldung bis zum 6. November nötig, per E-Mail an die Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schroeder, [email protected]. Auskünfte gibt es unter Tel. 04961 82-5215. Für die übrigen Orte informieren die jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen.
Medizinisches Wissen und Alltagstipps
Cornely-Peeters stellt ihr gleichnamiges Buch vor. Sie gehört nach Angaben der Veranstalterinnen zu den ersten zertifizierten Wechseljahre-Beraterinnen in Deutschland. An den Abenden erklärt sie, was sich während der Menopause körperlich und seelisch verändert, von Hitzewallungen über Schlafprobleme bis zu Stimmungsschwankungen, und gibt Tipps aus ihrer Beratungspraxis. „Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Umstellungsphase“, sagt die Autorin. Nach der Lesung ist Zeit für Fragen und Austausch. Eingeladen sind alle Interessierten, nicht nur betroffene Frauen.
Finanziert über Gleichstellungsprojekt
Dass der Eintritt kostenlos ist, ermöglicht eine Förderung aus dem Projekt „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Angestoßen hat sie die Frerener Gleichstellungsbeauftragte Miriam Kretschmer. Das Projekt wird vom niedersächsischen Sozialministerium und der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung gefördert und soll die UN-Frauenrechtskonvention CEDAW vor Ort umsetzen.

