Cloppenburg hat einen neuen Beirat für Menschen mit Behinderungen. Gewählt wurden Ralf Alberding, Heinrich Baalmann, Ludger Koopmeiners, Dominik Menke und Gerd Schröder. Sie vertreten fünf Jahre lang die Interessen der Menschen mit Behinderungen in der Stadt. Zur konstituierenden Sitzung kommt das Gremium am Dienstag, 10. November 2026, zusammen.
Nur wenige Wahlberechtigte kamen
Wählen durften im Ratssaal alle Cloppenburgerinnen und Cloppenburger ab 14 Jahren mit einem Grad der Behinderung von mindestens 20. Gesetzliche Vertreter und Betreuungspersonen konnten stellvertretend für ein Familienmitglied abstimmen. Genutzt haben das nach Angaben der Stadt vergleichsweise wenige. Politik und Verwaltung wollen die geringe Beteiligung gemeinsam mit dem Beirat genauer untersuchen.
Wofür der Beirat zuständig ist
Der Beirat berät Rat und Verwaltung und soll dazu beitragen, Cloppenburg barrierefreier zu machen, im Alltag, bei Veranstaltungen und in der Stadtentwicklung. Er kann Vertreter als beratende Mitglieder in die Fachausschüsse des Rates schicken. In der ersten Sitzung wollen die Mitglieder ihre Arbeit organisieren und erste Schwerpunkte festlegen.
In der Stadtverwaltung unterstützen Sabine Moorbrink, Sabine Espelage und Fachbereichsleiter Egon Meyer-Pölking das Gremium. Weitere Informationen gibt es unter www.cloppenburg.de/behindertenbeirat.

