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Feuerwehrleute bei einer Übung, Symbolbild Katastrophenschutzübung

Katastrophenschutzübung am Samstag: Diese Straßen sind in Itterbeck und Nordhorn gesperrt

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Rauch über dem Wald, Hubschrauber über Itterbeck, Verletztendarsteller am Bahnhof Bad Bentheim: Bei der größten Katastrophenschutzübung in der Geschichte der Grafschaft Bentheim am Samstag, 10. Oktober 2026, wird vieles echt aussehen. Gefahr besteht laut Landkreis nicht. Wer Fragen hat, erreicht am Samstag zwischen 8 und 15 Uhr ein Bürgertelefon unter 05921 96 3333. Die 112 soll ausdrücklich nicht gewählt werden.

Sperrungen zwischen 8 und 15 Uhr

In Itterbeck sind der Kirchweg, der Hooge Weg und die Landerlebnisroute Richtung Uelsen gesperrt. In Nordhorn ist der Mühlendamm zwischen Café Extrablatt und Gecco Gasthouse dicht. Rund um den Vechtesee, vor allem auf Höhe des Pier 99, kann es kurzzeitig zu Behinderungen kommen. Nicht betroffen sind der Nordhorner Wochenmarkt auf dem Parkplatz am Neumarkt und der Zugverkehr in Bad Bentheim.

Drei Szenarien, rund 1.000 Einsatzkräfte

Die Übung läuft von 8 bis etwa 15.30 Uhr. In Itterbeck wird ein großer Vegetationsbrand bekämpft, auch mit Löschwasser aus Hubschraubern. In Nordhorn simulieren die Kräfte nach Starkregen eine Hochwasserlage in der Innenstadt, retten Menschen aus der Luft, bauen Sandsackwälle und setzen Hochleistungspumpen ein. Am Bahnhof Bad Bentheim wird nach einem Gefahrgutunfall auf der Schiene evakuiert, dort ist ein CBRN-Zug im Einsatz. Im Kreishaus arbeiten parallel Katastrophenschutzstab und Technische Einsatzleitung.

Beteiligt sind unter anderem Feuerwehr, THW, DRK, Malteser, Johanniter, DLRG, Bundeswehr, Polizei, Notfallseelsorge (PSNV) und Rettungshundestaffel, dazu Landeseinheiten, Katastrophenschutzzüge aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sowie Kräfte aus den Niederlanden. Der normale Rettungsdienst bleibt während der Übung voll einsatzbereit.

Wo man zuschauen kann

Am nächsten dran sind Zuschauer in Nordhorn: am Pier 99, an der Blauen Brücke, im Bereich der Hagenstraße sowie von der Pestalozzistraße und dem Hohenkörbener Weg aus. Geparkt wird am Neumarkt. Den Waldbrand in Itterbeck sieht man am besten vom Café am Mühlenteich in Wilsum (Am Mühlenteich 1), dort gibt es Parkplätze. In Bad Bentheim ist der Bahnbereich kaum einsehbar, gut verfolgen lässt sich aber der Behandlungsplatz an der Deilmannstraße 1, mit wenigen Parkplätzen.

Was Zuschauer beachten müssen

Abstand halten und nur die genannten Bereiche nutzen. In Itterbeck dürfen Waldwege und Zufahrten nicht zugeparkt werden, das Wald- und Naturschutzgebiet ist wegen der Wasserabwürfe aus der Luft tabu. Fotos und Videos aus der Entfernung sind erlaubt, Drohnen nicht. Weitere Informationen stehen unter grafschaft-bentheim.de/uebung. Hintergründe zur Übung haben wir bereits im September berichtet.

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