Der Rat der Stadt Münster hat am 7. Oktober beschlossen, die Kindertageseinrichtungen im Stadtteil Coerde in den Jahren 2027 und 2028 mit insgesamt 500.000 Euro zusätzlich zu unterstützen. Die Mittel sollen gezielt in Personal, kleinere Gruppen und eine bedarfsgerechte Ausstattung fließen.
Zusätzliche Mittel für Kitas in Coerde beschlossen
Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 7. Oktober, ein umfangreiches Unterstützungspaket für die Kindertageseinrichtungen im Stadtteil Coerde auf den Weg gebracht. Insgesamt 500.000 Euro sollen in den Jahren 2027 und 2028 zusätzlich bereitgestellt werden. Das Geld fließt unter anderem in mehr Personal, kleinere Gruppengrößen, Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher sowie in eine bedarfsgerechte Ausstattung der Einrichtungen.
Mit dem Beschluss reagiert die Stadt auf die besonderen Herausforderungen, mit denen die Kitas in Coerde konfrontiert sind. Obwohl im Stadtteil derzeit freie Betreuungsplätze zur Verfügung stehen, berichten die Einrichtungen von komplexen Betreuungssituationen, die zusätzlichen personellen und finanziellen Aufwand erfordern.
Fokus auf Qualität statt Quantität
Statt lediglich neue Plätze zu schaffen, setzt die Stadt Münster mit dem Förderpaket auf eine Verbesserung der Betreuungsqualität vor Ort. Kleinere Gruppen sollen es dem pädagogischen Personal ermöglichen, intensiver auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Zusätzliche Fortbildungen sollen die Mitarbeitenden zudem besser auf die spezifischen Anforderungen im Stadtteil vorbereiten.
Die bedarfsgerechte Ausstattung der Einrichtungen ist ein weiterer zentraler Baustein des Konzepts. Damit reagiert die Stadt auf konkrete Rückmeldungen aus den Kitas, die auf besondere Bedarfe in Coerde hingewiesen hatten.
Langfristige Investition in frühkindliche Bildung
Mit der auf zwei Jahre angelegten Förderung verfolgt die Stadt Münster das Ziel, die Rahmenbedingungen für frühkindliche Bildung in Coerde nachhaltig zu verbessern. Der Ratsbeschluss unterstreicht, dass die Verwaltung dem Stadtteil besondere Aufmerksamkeit widmet – auch um möglichen sozialen Benachteiligungen frühzeitig entgegenzuwirken.
Die konkrete Umsetzung der Maßnahmen in den einzelnen Einrichtungen soll in den kommenden Monaten mit den Kita-Trägern abgestimmt werden. Wie die Mittel im Detail verteilt werden, hängt von den individuellen Bedarfen der jeweiligen Einrichtungen ab.

