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Teilnehmende beim ersten Rheder Innenstadt-Stammtisch in der Kapelle des Gudulaklosters

Rhede: 50 Gäste beim ersten Innenstadt-Stammtisch, Note 2 minus für das Zentrum

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Kaum noch Leerstand, aber Luft nach oben: Beim ersten Rheder Innenstadt-Stammtisch haben die rund 50 Teilnehmenden ihrem Zentrum in einer kleinen Umfrage die Note 2 minus gegeben. Eingeladen hatte Zentrenmanagerin Isabel Fleischer am Montag, 5. Oktober 2026, in die Kapelle des Gudulaklosters. Das Treffen soll künftig zweimal im Jahr stattfinden, das nächste im Frühjahr 2027.

Umbau bis 2035

Fleischer wertete das Ergebnis als gute Ausgangslage, gerade mit Blick auf die geplante Umgestaltung. Sie verwies zudem auf eine Deutschlandstudie des Beratungsunternehmens CIMA, nach der Innenstädte wieder stärker besucht werden. Projektmanager Fabian Lollert stellte die Pläne vor, die von der Burloer Straße bis zum Rathausplatz reichen und bis 2035 im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) mit Landesförderung umgesetzt werden sollen. Am meisten interessierten sich die Gäste für den Umbau von Markt und Kirchenumfeld. Über den Fortschritt soll es bei künftigen Stammtischen jeweils ein Update geben.

Neue Regeln für Werbeanlagen

Für Geschäftsleute wichtig: Seit gut drei Monaten gilt eine neu gefasste Gestaltungssatzung für die Innenstadt. Leonie Vornholt und Andre Oßendorf von der Stadtverwaltung erläuterten vor allem die Vorgaben für Werbeanlagen.

Sonnenblumenband als Zeichen

Die Elterninitiative Rhee-Kidz warb um Verständnis für Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen. Ein Schlüssel- oder Umhängeband mit Sonnenblumen ist international als Erkennungszeichen dafür anerkannt. Wer es freiwillig trägt, bittet damit um Geduld, etwa wenn das Bezahlen an der Kasse länger dauert. Die Initiative bat Händler und Gastronomen, Betroffenen entsprechend zu begegnen und Hilfe anzubieten.

Ebenfalls neu in der Innenstadt: eine Spielewand für Kinder auf dem Wochenmarkt.

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