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Spielszene des SC Spelle-Venhaus in der Fußball-Oberliga Niedersachsen

Oberliga: SC Spelle-Venhaus muss zum wiedererstarkten Vizemeister Egestorf-Langreder

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Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus tritt am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 14.30 Uhr beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder an. Der Vizemeister der Vorsaison war schwach gestartet, hat aber zuletzt zwei Ligaspiele in Folge gewonnen.

Vom Tabellenende zurück in die Spur

Nach sechs sieglosen Oberliga-Partien stand Egestorf-Langreder am Tabellenende. Dann folgten ein 3:1 gegen den SV Meppen II und ein 4:0 bei TuS Bersenbrück. Im Niedersachsenpokal scheiterte das Team von Trainer Boris Besovic eine Woche später ausgerechnet an Bersenbrück, erst im Elfmeterschießen (3:3 nach 90 Minuten, 9:10 im Elfmeterschießen).

Der Kader hat sich im Sommer stark verändert. Nick Bode, Jonas Lübke und Finn Hoffmann wechselten zum Regionalligisten Hannoverscher SC, Routinier Joshua Siegert beendete seine Laufbahn. Vier junge Zugänge, keiner älter als 22, haben sich sofort festgespielt: Torwart Emil Strauch (von Eintracht Braunschweig II), Hasan Ozdemir (TSV Havelse), Luka Klimek (JFV Calenberger Land) und Georg Tidow (U19 des VfB Oldenburg) standen in allen acht Ligaspielen auf dem Platz. In der vergangenen Saison war Egestorf-Langreder in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga ohne Punkt geblieben.

Hupe will drei Punkte

Spelles Trainer Henry Hupe warnt vor einem „sehr starken Gegner“ mit Qualität. Dass in der Oberliga jeder jeden schlagen kann, hat seine Mannschaft vor zwei Wochen bei der Niederlage beim Tabellenkeller-Team SV Meppen II selbst erfahren. Die Antwort kam im Niedersachsenpokal mit einem 4:1 gegen den Lüneburger SK Hansa. Hupe fährt nach eigenen Worten nach Egestorf, um drei Punkte mitzunehmen.

Personal

Fehlen werden Steffen Schepers, Steffen Wranik und Joe Klöpper, der wegen muskulärer Probleme pausiert. Bei Matteo Echelmeyer, der sich in der U23 verletzt hat, und dem nach langer Pause zurückgekehrten Luca Tersteeg fällt die Entscheidung kurzfristig. Für Klöpper dürfte erneut Moritz Pauli verteidigen, der gegen Lüneburg das 2:1 erzielte. Hupe lobte ihn als fußballintelligenten Spieler, der mit eigenen Fehlern offen umgehe.

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